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(Cover-Photo by
www.visualspirit.de)
ERLEUCHTUNG
The
real is illusion - the illusion is real
oder
Ausbruch
aus der Matrix
von
OWK
Der Autor:
© 1. Auflage,
Copyright 2000 by Bohmeier Verlag, Germany-23564 Lübeck, Hüxtertorallee
37, Tel.: +49 (0) 451-74993 - Fax: +49 (0) 451-74996, Internet-Homepage:
www.magick-pur.de
© Gesamtherstellung:
Bohmeier Verlag, Printed in Germany
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Rechte, insbesondere die der Übersetzung in fremde Sprachen,
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54 URG ausdrücklich genannten Sonderfälle, wenn sie mit
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Speicherung und jede Übertragung auf Papier, Transparente,
Matritzen, Filme, Bänder, Platten, CDs und sonstige Medien.
ISBN 3-89094-3373
Inhaltsverzeichnis.
5
Einleitung.
9
Erleuchtung
und Wahrheit9
Vorwort11
Erleuchtung.
15
Was
kostet „Erleuchtung“ und ist „Erwachen“ billiger?.
16
Was
ist Erleuchtung?.
18
Der
Moment der Erleuchtung.
22
Nachsatz
zu den „Fakten der Wahrheit“29
Das
Leben als kosmisches Theater30
Die
Evolution der Wahrheit33
Relative
Wahrheiten.
33
Die
Rückkehr in die Dualität34
„Knowing
comes“, Weisheit statt Wissen.
34
„Freiheit“
heißt, die Suche ist vorbei34
Der
„Erleuchtungs-Schock“, die Einsamkeit35
Kann
man auch anders „erleuchtet“ werden?.
36
Erleuchtung
als „Prozess“37
Erleuchtete
verwirren sich gegenseitig.
38
Leben
als Erleuchteter39
Erleuchtung,
und dann?.
39
Die
Transformation.
40
Die
nackten Fakten der Transformation.
41
Der
Vergleich mit „normalen Menschen“52
„Der
Seinszustand des Erleuchteten“...53
...und
dessen dramatisches Ende (das Sterben des Erleuchteten)57
Die
Falle des Nicht-Tuns.
59
Mind,
Ego und Emotionen eines Erleuchteten.
60
Smalltalk
mit „Otto-Normal“63
Die
Angst vor Shiva.
64
Kann
(und soll) jeder erleuchtet werden?.
65
Der
leere Spiegel67
Der
schwarze Spiegel68
Der
„unauthentische Erleuchtete“69
Im
Rausch der Energie-Göttin.
70
Die
Magie des Erleuchteten: Funktionsweise von „Wundern“73
Liebe
und „Glückseligkeit“ Was du vorne gibst, kommt
hinten zurück.
74
Wenn
sich zwei Erleuchtete treffen.
75
Haben
sie gar Sex?.
77
„Monogam,
polygam oder überhaupt keine Beziehung?“79
Unterschiede
zwischen den Erleuchteten.
81
Unterschiede
im Ausdruck.
81
Kein
Vergleich möglich.
82
Unterschiedliche
Wege.
82
Warum
nicht jeder darüber spricht82
Warum
wir es doch sagen...83
Kann
man Erleuchtete erkennen?.
84
Der
„neue Erleuchtete“ – kein Guru-Gehabe mehr85
Direkter
Satsang.
86
Erwachen.
87
Die
„psychologische Erleuchtung“87
Die
Erfahrung des „Erwachens“88
Ein
„Erleuchteter“ kann weiterschlafen.
89
Freundschaften
werden oft zerstört90
Aufwachen
aus Maya und Erleuchtung von Leela.
92
Gegenüberstellung
„erwacht“ und „erleuchtet93
Verwandte
spirituelle Erfahrungen.
96
Was
ist ein „State“ (Seinszustand) ?.
96
The
Void, das Nichts, die Leere, Soonyata.
97
Nirwana.
100
Satori101
Samadhi,
Meditation.
102
Tod,
Karma, Reinkarnation.
104
Himmel,
Hölle, Fegefeuer108
Die
inkarnierende, individuelle Seele.
113
Das
Tao, Yin und Yang.
115
„Teuflisch
gute“ Kundalini-Erfahrung.
118
Die
Tantrische Tradition.
121
Die
zwei "Ichs", Gott und Göttin.
123
Gott
oder Göttin, bewußt oder unbewußt ? Gut
und Böse.
125
Der
Klang „OM“126
Tabelle
der Meister-Zustände.
128
Yoga-Meister128
Satsang-Geber128
ZEN-Meister129
Tantra-Meister129
Tao-Meister129
Sufi-Meister130
Chakra-Erweckungen.
131
1.
„Überleben ist Alles"133
2.
„Sex ist Alles“134
3.
„Es lebe der freie Wille“136
4.
„Liebe ist Alles“136
5.
„Wahrheit ist Alles“138
6.
"Gott ist Alles"138
7.
"Ich bin Alles"139
Erleuchtung
aus neurologischer Sicht143
Entkoppelung
von Spiritualität – Erweckung schlafender Gehirnanteile.
143
Neue
Aufgabenzuordnung im Gehirn (Chakren sind im Gehirn)143
Integration
erleuchteter Gehirnanteile.
144
Gott
als Psychologe.
145
Das
Phänomen „Mensch“.
146
Was
ist das „EGO“?.
146
Was
ist der „MIND“?.
148
Der
„konstruierte Mind“151
Der
nachahmende, trickreiche Mind.
152
Der
Geschlechterk(r)ampf von Mann und Frau.
153
„Ich
will geliebt werden.“155
„Wahrheit“,
die Welt aus spiritueller Sicht157
Nichts
ist wahr...157
...und
alles ist wahr157
„Gott
und Existenz“...159
Und
sie spielen miteinander161
...oder:
Energie und Bewusstsein.
162
Dualität
und Nichtdualität164
Mond-
und Sonnenbewusstsein.
167
Die
Mondposition: Spekulativer „Beweis“ Gottes.
170
Trennung
von Licht- und Schallwellen.
171
Die
kosmische Superdatenbank.
172
Die
Dreifaltigkeit Gottes.
174
Zeitphänomene,
andere Dimensionen.
180
Das
„Hier und Jetzt“ (Yang)180
Fließen
auf der Zeitlinie (Yin)180
Die
gestreckte Zeit der Ewigkeit181
Andere
Zeitgeschwindigkeiten, Dimensionen oder: „Besuch
auf Gottes Planeten“181
Meditationen.
190
Umgang
mit Emotionen, Angst190
„Stell
Dir vor, du stirbst.“191
Schwimmen
im Ozean, Glückseligkeit192
Erweiterte
Seh-Wahrnehmung.
192
Erweiterte
Hör-Wahrnehmung.
193
Gedankenstille
– „Es liegt mir auf der Zunge.“194
Umkehrung
des Denkzwangs.
194
Erdenergie
aufnehmen.
195
Menschliche
Evolution; der Befreiungsprozess in Kurzform..
196
1.
Hypnose.
196
2.
Suche.
196
3.
Kapitulation.
197
4.
Die Gotteserkenntnis.
197
5.
Der Ausbruch.
198
6.
Freiheit von Gott198
7.
Zurückgehen in die Matrix, jenseits von Erleuchtung.
199
Poems
und Geschichten.
200
Englischer
Teil213
After
finishing the Book.
269
Anhang.
277
Der
Schreibstil eines Erleuchteten oder... Wie dieses Buch zu
lesen ist277
Meine
Be- und Abwertungen.
279
Über
das Buch.
281
Meine
Vision.
283
Die
letzte Wahrheit284
Die
absolute und höchste Wahrheit285
Jenseits
von Erleuchtung.
286
Schlusswort287
Über
den Autor289
Begriffsbestimmungen.
291
Glossar
englischer Ausdrücke.
293
„Erleuchtung“,
was ist das? Was ist gemeint mit „Satori“, mit „Samadhi“? Gibt es
Unterschiede? Warum sprechen die einen vom „Hier und Jetzt“, andere
von „Zeitlosigkeit“? Was meint Buddha mit „Nirwana“, Jesus mit „Himmel“?
Gibt es Gott, Himmel und Hölle, Engel und Teufel? Andere Dimensionen?
Was ist dran an „der Matrix“?
Die einen sprechen
von „du bist das alles“, die anderen erzählen dir, „du bist
Illusion“, die einen sagen, „Ich bin“ ist alles, was ist, andere
sprechen von „Ich bin nicht“.
Gibt es einen
Weg oder sind wir längst am Ziel? Ist der Weg das Ziel oder
ist der Weg das Hindernis? „Reines Bewusstsein“ oder „Reine Energie“,
oder ist alles ohnehin nur „reiner Quatsch“?
Chi? Kundalini?
Prana? Chakren? Yin oder Yang, oder sowohl
als auch oder weder noch? Dualität oder Einheit? Seele – Körper
– Geist? Superseele? Kosmisches Bewusstsein? Über-, Unter-
und Unbewusstes.
Drogenerfahrungen,
Tantra, Sexualenergie, Reine Liebe oder doch alles nur Superego?
Konditionieren oder Massenhypnose? Kirchen, Sekten, Psychokulte.
Jesus spricht
von Nächstenliebe und vom „Vater im Himmel“. Buddha von Mitgefühl,
Seelenwanderung und dem „großen Nichts“, der „Leere“. Lao
Tze vom ewigen, unveränderlichen Tao, das um sich selbst
sorgt.
Osho von Sexualenergie
und „Existenz“. Mohammed vom Schwert, und Moses von Geboten. – Jeder
spricht und predigt und alle sagen, es könne nicht gesagt werden.
Haben sie alle
das gleiche erfahren oder gibt es „unterschiedliche Erleuchtungen“?
Diese Fragen beschäftigen
spirituelle Sucher seit jeher. Ich will versuchen, sie aus meiner
eigenen Erfahrung zu beantworten. Ich habe verschiedene Erfahrungen
spiritueller „Erweckung“ er- und durchlebt, inklusive der „klassischen
Gotteserfahrung“, dem „Nichts“ (void, Nirwana), Chakrenerweckungen,
Satoris, Samadhis, Kundaliniauslösung samt „Union von Shiva
und Shakti“, war der „Beobachter“ und auch die „reine Liebe“, „reines
Bewusstsein“ und auch „reine Energie“, habe gesehen, dass alles
gleichzeitig auch „reiner Quatsch“ ist, und möchte diese Erfahrungen
einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, verstehbar
machen, auch und vor allem den vielen „Erleuchteten“ widmen, die
sich selbst am Ende des Ziels wähnen und im „Satsang“-Spiel
mitsingen.
Mir selbst gefällt
der Ausdruck „Erleuchtung“ gar nicht (mehr) so sehr, da er mit bestimmten
Vorstellungen verbunden ist, und all das, was sich der andere darunter
vorstellt, bin ich NICHT. Es ist zu einem Modewort geworden, doch
verwende ich es dennoch in diesem Buch, vielleicht, um die Vorstellungen
darüber wieder „zurechtzurücken“.
Persönlich
am besten gefällt mir die Bezeichnung „weise“, obwohl alt und
vielverwendet ist sie so neutral und nichts sagend, dass ich mich
noch immer damit identifizieren kann. Es bedeutet schließlich
nichts anderes, als dass das „Wissen“ des Weisen nicht von anderen
kommt, nicht vom Studium, nicht von außen, nicht erlernt ist,
sondern auf persönliche Erfahrung aufbaut und „aus sich selbst
kommt“. So gesehen bin ich eben ein „Weiser in Sachen Erleuchtung“.
Ich werde dies
häufig wiederholen, doch stelle ich es nochmals an den Anfang
dieses Buches:
Über allem
gilt der Satz, „Die Wahrheit kann nicht gesagt werden“, und es gilt
Lao-Tzes Satz am Beginn des Tao Te King: „Die
Wahrheit, die gesagt (oder geschrieben) werden kann, ist nicht die
ganze Wahrheit“.
Dies gilt auch
für dieses Buch. Es ist Teil des „kosmischen Spiels“ und kann
als Teil nie „das GANZE“ vermitteln. Doch sehen wir mal, was als
dieser „Teil“ dabei herrauskommt.
von Antariou
(Berlin)
Lieber OWK,
oder grüß
sich Gott,
Das große
Spiel, das Gott mit sich selbst spielt, ist wirklich wunderbar.
Wenn sich Gott
mit sich selbst trifft und sich über den Namen „Owk“
freut und das Foto von sich sieht, das er durch Kiya in Indien von
sich selbst gemacht hat, und er sich so freut, es sich wieder in
Antariou anzuschauen und festzustellen, wie gut es zu dem Namen
Owk passt.
Es ist eine besondere
Freude an diesem Tag, wo „es“ mich gebeten hat, Menschen einzuladen,
vielleicht um diese feine vibrierende Energie zu teilen, in den
Mailpostkasten zu schauen und zu sehen, dass zu diesem Treffen sich
Gott noch erweitert. Zwei Mails, einmal nennt er sich Owk und im
anderen Anugraha. Was für ein Geschenk an sich selbst!
Und „es“ schreibt
ein Buch und freut sich im anderen Körper beim Lesen, (hier
ist so viel Energie, dass sich die Formen auflösen und ineinander
verschwimmen, und das hier und bittet sich, ein Vorwort zu
schreiben, so eine Freude.
Das Erste, was
dazu hereinkommt ist: Mal sehen, vielleicht schreibt sich ja heute
bei dem Treffen eines. Das Zweite, was kommt, ist die Erinnerung
ans Lesen, was da passierte, Andrea konnte an vielen Stellen einfach
nicht mit und schaltete ab und spürte während dessen den
Frieden, diese Stille, und das ist es, was dieses Buch auch ausmacht
für „ganz normale MeditiererInnen“. Das Dritte was kam: Soll
das mit in ein Vorwort hinein?
Und jetzt kommt:
„Schreibt sich das Vorwort jetzt schon? Fängt es jetzt schon
an zu schreiben?“
Kann mich kaum
noch vor dem Computer halten, alles schwimmt, während noch
vor Monaten die Formen da waren und Auren drumherum, sieht es jetzt
so aus: So ist die Energie (Auren) vorherrschend und die Formen
sind hintergründig. Die Bäume rufen.
Bis bald und danke
für diesen Moment.
Owk ist hier spürbar,
es vibriert.
Antariou
Liebe
Danksagungen
I C H
D
A
N
K
E
D I R
Die „gute Nachricht“:
Beides ist völlig frei und kostenlos erhältlich.
Spirituelle Erleuchtung
ist ein" Geschenk Gottes" und kann durch nichts, absolut
nichts „künstlich herbeigeführt“ werden, nicht einmal
durch die „Gnade des Meisters“. Wer diese verspricht, ist ein absoluter
Scharlatan oder ein „Erwachter“, der den Unterschied selbst nicht
so genau kennt.
Das Erwachen hingegen
kann vorallem durch das Zusammensein mit anderen "Erwachten"
herbeigeführt werden und ist ein sehr einfacher Prozess.
So einfach, zu
einfach, so nahe liegend, dass es eben meist nicht „von selbst passiert“. (*smile*)
So kommt es durchaus
und häufig vor, das beim Zusammentreffen von mehreren
"Erwachten" (zB bei "Gruppensatsang", ...) Menschen
"erwachen".
Also, sowohl der
„Erleuchtete“ als auch der „Erwachte“, kann anderen helfen, aufzuwachen,
sie jedoch nicht erleuchten.
(Dafür nimmt
er in der Regel auch kein Geld.... *smile*)
Das kann geschehen
durch ein einfaches geselliges Zusammensein im privaten Kreis, als
„Party“, oder durch einfaches Zusammensitzen, oder „Einzelsatsang“.
Bei „Großveranstaltungen“
nimmt der "Erleuchtete" auch oftmals freie Spenden .
Hat er selbst
Kosten, kann es natürlich auch zu „Eintrittsgebühren“
kommen. Dies variiert stark und ist vom „Bekanntheitsgrad“ des "Erleuchteten"
abhängig.
Schließlich
muss auch ein Erleuchteter von etwas „leben“, (*smile*) drum schreibt
er vielleicht Bücher ,verkauft Mitschnitte von "Satsangs"
oder eröffnet sich andere Einkommensquellen.
Wie auch immer,
eines sollte er bestimmt nicht tun: Das Erlebniss des „Aufwachens“
bombenfest versprechen und „dafür“ Geld verlangen. Wer dies
tut, schläft selbst noch tief und fest und verkauft irgendeine
"Halbwahrheit", irgendein "spirituelles Erlebnis."
Das „Aufwachen“
eines anderen, ist für den Erleuchteten eines der größten
Geschenke überhaupt. Wenn neben oder gar „durch" die Präsenz
eines Erleuchteten oder Erwachten jemand anderer "erwacht,",
so sollte eigentlich der „Erwecker“ an den „Frischling“ Tribut leisten,
und dafür zahlen. Als ein Dankeschön für dieses Erlebniss,
jedoch niemals umgekehrt!
Manchen Eleuchteten
bereitet es eine schier diebische Freude, wenn sie sich unauffällig
und im geheimen bei Partys und Gesellschaften unter "ahnungslose"
Menschen mischen dürfen.
Die „Schlafenden",
von denen manche "reif sind“ („gemanaged“ von der Existenz)
wissen zu Beginn von nichts und finden sich alsbald mitten unter
ein paar Erleuchteten wieder. Das ist dann oftmals zuviel für
sie und sie wachen durch den „Schock“ auf.
Für die "Erleuchteten
ist dies ein Segen ("bliss") eines der schönsten
Geschenke auf Erden.
Werden heutzutage
offizielle Kurse oder Gruppen angeboten die angeblich zum
"erwachen" oder gar zur "Erleuchtung" führen
sollen kann man mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen,
das die Anbieter selbst, nicht "erleuchtet" sind und das
angepriesene Ziel/Ergebniss: "Erleuchtung"; mit Sicherheit
nicht "erreicht" wird.
Natürlich
gibt es „Erwachte“ und Erleuchtete die Kurse und Wege anbieten.
Diese stehen jedoch mit dem „Erwachen“ in keinem direkten Zusammenhang.
Das esoterische
Angebot ist hierzulande bereits sehr groß. Es kann sich beispielsweise
um TaiChi, Tanzabende, Yoga, Tantra, Reiki Selbsterfahrungsgruppen
oder Meditationen handeln.
Eines steht jedoch
fest, für das "Erwachen" ist es nicht notwendig eine
Technik auszuüben, im Gegenteil. Die Ausübung von „Techniken“
wiederspricht dem „Erwachen“.
Das „Nicht-Tun“
sollte für den Erwachten im Vordergrund stehen. Dies sei hier
erwähnt, um all jenen nicht unrecht zu tun, die trotz „Aufwachens“
immer noch „Wege“ anbieten.
Wer jedoch einen
„Weg“ als „den Weg zur Erleuchtung“ anpreist, im schlimmsten Fall
sogar als den „einzigen“, und somit verspricht, durch die Ausübung
bestimmter Techniken könne man „aufwachen“, tappt selbst noch
im Dunkeln und sollte sich dies auch eingestehen.
Das Wort „Erleuchtung“
kommt immer mehr in Mode, darum werden meist aus Geschäftsgründen
auch immer mehr ehemalige Reiki-Meister zu „erleuchteten Reikimeistern"
(*smile*)
Techniken haben
alle ihren eigenen Stellenwert. Wer sie anpreist, sollte bei der
Wahrheit bleiben und sie als das verkaufen, was sie sind: zB.Heilung,
diverse spirituelle Erlebnisse, Gesundheit für Körper,
Geist und Seele, usw...
All das mag zu
verschiedensten und wunderbarsten „Seinszustände“ führen–
JA! - Jedoch zu Erleuchtung ? NEIN!
Gleich im ersten
Kapitel springe ich mitten in die Gefahrenzone und versuche mich
am Thema schlechthin, doch scheint es mir wichtig, von Anfang an
Klarheit zu schaffen. Zu viele Erfahrungen fühlen sich wie
Erleuchtung an, deshalb gibt es auch so viele Widersprüche
und auch so viele „Erleuchtete“, und selbst mir ist es ähnlich
ergangen, ach so oft dachte ich, „jetzt bin ich erleuchtet“.
Und es ist auch
– zumindest fürs Ego- sehr verlockend: Viele vergleichen die
persönlichen Erfahrungen oftmals mit jener von anderen (heutzutage
in erster Linie mit Buddha und Osho). Und freudig wird dann festgestellt:
„Ja, DAS ist es“.
Das ist ein einfacher
und häufiger Trick des Verstandes "(mind"), der gewöhnlich
das sieht was er sehen möchte, das liest, was er lesen möchte,
das versteht, was er in der Lage ist zu verstehen.
Manche glauben
dadurch wirklich, sie seien erleuchtet.
Doch was ist Erleuchtung
eigentlich wirklich? Eines steht ganz sicher fest, es ist leichter
zu beschreiben, was Erleuchtung NICHT ist, ähnlich Buddha („nein,
das ist es nicht...“)
Tja, groß
geredet, nun muss etwas in den Computer getippt werden, und schon
stehe ich vor dem gleichen Problem vor dem all diejenigen
stehen die versuchen "es" in Worte auszudrücken.
Wie kann es „ausgedrückt“ werden?
Ich fang
mal an wie LaoTze und sage gleich einmal vorweg:
Die Wahrheit,
die gesagt werden kann, ist nicht die absolute Wahrheit“.
Klingt gut und
hilft mir als Ausrede.
Im Ernst, tatsächlich
ist es so, „dass da etwas ist, was der Verstand (mind) nicht begreifen
kann“, und dass dieses „etwas“ auch nur gesehen wird, wenn der Verstand
(mind) eigentlich gar nicht „dabei ist“.
Ein kurzer spontaner
Erklärungsversuch:
In einem Zustand
der „totalen Abschaltung des Ichs“ wird etwas wahrgenommen. Anschließend,
wenn das Ich „quasi zurückkehrt“, versucht es, dieses
„etwas“ dann zu deuten, je nach eigenem Verständnis, nach eigener
Vergangenheit, nach eigenem Wissen, und nach spiritueller Konditionierung,
und glaubt schließlich, „die Erklärung gefunden zu haben“.
Meistens ist es
jedoch nur so, dass eben nur der Verstand (mind) nun „authentisch versteht“, was erlebt
wurde bzw. was andere zuvor „gemeint haben“.
Die Missverständnisse
sind also groß, da das Verständnis immer vom einmal aufgebauten
Wissen geprägt wird, und das Gesamtbild oftmals verzerrt.
Ehrlicherweise
sollte man zueben: Man versteht es NICHT.
Der Verstand ("mind")
kann es gar nicht verstehen und wird es auch nie verstehen können.(*smile*)
Somit kann man
es eigentlich auch niemandem mitteilen, weil das Mitteilen selbst
Teil des Spiels ist und ein Teil niemals das Ganze sehen und begreifen
kann. Obwohl man WÄHREND der Erleuchtung zwar „zum Ganzen wird“
(nun haben wir eine erste Definition), dann jedoch wieder nur ein
Teil ist, der es einem anderen Teil "mit-teilt", ist kein
Verstehen, kein Wissen da, weil gar kein Wissender da ist. (Und
selbst dies ist „klassischer Text“ und eben wieder „Wissen“, also
ein klassisches Paradox).
Zu sagen, „ich
weiß nur, dass ich nichts weiß“ kommt dem sehr nahe,
jedoch selbst dies ist ja wieder ein Wissen, wieder ein Paradox,
wieder ein Widerspruch.
Verwicklungen
in Widersprüche, in logische Paradoxa, warum? Weil „ES“ eben
ein Widerspruch ist. Die Welt der Dualität löst sich auf
(die nächste Aussage), dadurch alle Widersprüche.
Und was passiert
mit dem „logischen Verstand ("mind") wenn er mit dem TOTALEN
WIDERSPRUCH konfrontiert ist? ER SCHALTET SICH AUS!!
Mein "Mind"
„wurde abgeschaltet“, als ich die Wahrheit sah. So empfand
ich es. Ich sah also nicht die Wahrheit als Resultat der "Mind-Abschaltung",
sondern umgekehrt, durch den „Logik-Schock der Wahrheit“ wurde der
"Mind" kurzerhand ausgeschaltet.
Wie ein Computer,
der „ausrastet und aufhört zu "funktionieren" bei
einem logischen Paradox, wenn 1+1 nicht mehr 2 sondern gleichzeitig
auch 3 ergibt.
Diese „Gleichzeitigkeit“
schafft das Ende der Dualität, die Einheit, das Paradox.
Natürlich
kann der Verstand Widersprüche hinnehmen, jedoch nur „hintereinander“.
Einmal Yin, ein andermal Yang, einmal liebevoll, dann voll Hass,
einmal ruhig und dann hektisch,und so fort...
Relative Wahrheiten
innerhalb der Dualität können sich sehr einfach ablösen.
Jeder erlebt das täglich, es macht das normale Leben aus und
ist für den Verstand kein Problem. Wir sind daran gewöhnt.
Im Zustand der
„Erleuchtung“ jedoch ist alles gleichzeitig „wahr“, was sonst nur
abwechselnd möglich ist. Alle „Bewusstseinszustände“
existieren gleichzeitig, alles ist gleichzeitig wahr und gleichzeitig
unwahr. Alles ist, und erscheint nur als Illusion, als Traum.
Die gleichzeitige
Erfahrung von „ich bin das alles“ und von „mich gibt es gar nicht“,
von „ich existiere nur Hier und Jetzt“ sowie von „ich existiere
seit unendlicher Zeit, seit dem Anbeginn und werde nie aufhören
zu existieren“, „ich bin der Traum“ und „es gibt keinen Träumer“,
„der Traum träumt sich selbst“ und „es gibt gar keinen Traum“,
all dies, GLEICHZEITIG und nochviel mehr. und noch viel viel weniger.
Selbst „gleichzeitig“
scheint ein übles Wort, denn in diesem Zustand existiert keine
Zeit, wie wir sie normalerweise wahrnehmen. Wiederum „gleichzeitig“
wird die Zeit als „nicht-existierend“ wahrgenommen, am „Nullpunkt“,
„Zeitgeschwindigkeit Null“ und andererseits als „ewig und unendlich“,
„alles, was je wahr und sein wird, ist JETZT“, im Gegensatz wiederum
zur „gleichzeitigen Wahrheit“ von „nichts vor (und nach) diesem
einen Moment hat je stattgefunden“.
Klar, da klinkt
sich der menschliche "Mind" aus, der Computer schaltet
einfach ab, denn all das ist jenseits des herkömmlichen "Verstandes-Verständnisses".
Und DAS soll man erklären, mitteilen? Der eigene "logische
Verstand" (mind) war nicht fähig „dabeizubleiben“ und
nun glaubt man, es anderen "Minds" erklären zu können?
Entweder riskiert
man, nicht verstanden, vielleicht gar ausgelacht zu werden, oder
verwickelt sich (natürlicherweise) in alle erdenklichen Widersprüche.
Oder aber man entscheidet sich „für eine Seite der Wahrheit“
und präsentiert dann eben (für Menschen akzeptable) "Halbwahrheiten".
Manche tappen
in die „Shiva-Falle“. Im sogenannten „Shiva-Space“ „sieht man die
Illusion“, soll heißen, dieser Space entspricht dem 6. Chakra,
dem 3. Auge. Dadurch sehen so manche, dass der andere ja schon längst
erleuchtet ist und nur so TUT, als würde er es nicht wissen.
Deswegen geben
diese Leute dann beispielsweise "Satsang" und starren
in die Augen der werten hilflosen
Zuhörerschaft,
möchten deren „Ego brechen" oder gar "töten“
und nennen das liebevoll „Being in Truth“ , sagen „just relax, du
bist längst erleuchtet“ und „es gibt nichts zu wissen“, „just
stop thinking“ und „du brauchst nur zu hinterfragen, WER DU BIST“,
denn die einzige „Wahrheit“ ist „ich bin“. (Was zwar wahr ist, jedoch
beim anderen nicht wirklich zur selben Erfahrung führt.*smile*)
Meiner Erfahrung
nach „passiert“ echte Erleuchtung „von selbst“, wenn die Zeit reif
ist, und kann mit keinem Mittel der Welt forciert werden, schon
gar nicht mit Satsang. Satsang führt zu Erfahrungen, ja, zu
innerem Frieden und Meditationserlebnissen, zu Glücksgefühlen,
zu Verständnis (für den Mind), hilft bei der Dekonditionierung
des Egos und führt zu authentischerem Sein, zu ehrlicherem
Leben, kann in vieler Hinsicht helfen, gar spirituelle Erfahrungen
herbeiführen, aber Erleuchtung? Sorry, nein!
Viele Erleuchtete“
haben dies auch immer wieder gesagt und hatten auch ihre eigene
Erfahrung allein, ohne Meister, wenn die Zeit reif wahr. Buddha, Jesus, LaoTze, Osho, etc. Und
das sind die „Kaliber“ der Weltreligionen und spirituellen Gemeinschaften,
deren Ziel es in erster Linie war, eine „bessere, liebevollere,
wahrere Welt“ zu schaffen, Verständnis zu geben, Liebe zu predigen,
sich selbst „in die Welt einzubringen“.
Die Versuchung
andere "erwecken" zu wollen" ist jedoch groß.
Ich weiß.
Ich selbst bin
auch eine Weile darin hängen geblieben (*smile*), wollte andere
„erwecken“, einfach weil es eben sooo einfach erscheint, wenn
man die Wahrheit (im anderen) sieht. Es erscheint so einfach jemanden
erwecken zu können, weil man sieht, dass der andere „nur zu
stoppen“ bräuchte und schon wäre er erleuchtet.
Doch so einfach
ist es nicht und es liegt wie bereits erwähnt nicht in der
Hand eines anderen Menschen, jemandem diese exquisite, einzigartige,
nicht mehr rückgängig machende Erfahrung zu ermöglichen.
Konfrontiert mit
dem „Unwillen“ der Menschen zu stoppen, konfrontiert mit dem „nicht
erwachen wollen“ der Menschen untersuchte ich dies, und erinnerte
mich meiner selbst als Mensch und gleichzeitig sah ich, dass ich
ganz „vergessen hatte, was es heißt und bedeutet, „ein ganz
normaler Mensch zu sein“.
Es scheint, als
wäre man schon immer "erleuchtet" gewesen, und alles
was "vorher" war fällt weg und das, was wegfällt,
wird nicht einmal mehr erinnert. und doch fange ich an mich wieder
zu erinnern).
Nach dieser Einleitung
und der Schwierigkeit, über Erleuchtung zu sprechen, möchte
ich nun anhand einer Aufzählung versuchen, das Unsagbare so
sachlich wie möglich niederzuschreiben. Es folgt eine Anführung
aller „Wahrheiten“, subjektiver wie objektiver Wahrnehmungen zum
Zeitpunkt der „Erleuchtung“ nach meinem eigenen Verständnis
und meiner eigenen Interpretation.
Mag sein, dass
andere in ihrer „Realisation“ andere Erklärungen fanden, mehr
oder weniger wahrnahmen, einfach weil es für deren „Erweckung“
nicht notwendig war. All dies scheint ganz individuell zu sein.
Deswegen möchte
ich auch nicht näher auf meine persönliche Geschichte
eingehen, eben weil "der Weg dorthin" immer ein individueller
Weg ist. Und weil das Lesen meiner persönlichen Lebensgeschichte
nicht unbedingt dazu beitragen würde, die Wahrheit über
"Erleuchtung" zu verstehen.
Und somit sei
"die Geschichte" Thema eines anderen Buches.
Wie in manchen
Schriften beschrieben, ist die "Erleuchtungserfahrung ein Ende
des alten Lebens, quasi ein Tod und der Beginn eines neuen Seinszustandes.
Ich kann dies nur bestätigen.
Die Erfahrung
beginnt, jedoch sie endet nie. Und somit wird das ganze restliche
Leben eine einzige, permanente "Erfahrung"; wird
zum "experiencing“ schlechthin.
Nach, der Erleuchtung
kehrt man wieder „zurück“ in die Dualität, jedoch sehr
anders, und erlebt diese Dualität mit komplett neuen Sinneswahrnehmungen
und Wahrheiten. Man lebt im Jetzt und nimmt „die Wahrheit“ des Moments
wahr, die relativ und zeitlich begrenzt ist
Die wirkliche,
„absolute“ Wahrheit offenbart sich nur in diesem einen Moment des
Erwachens, danach folgen nur mehr relative, auf den Moment und Ort
bezogene Wahrheiten nach.
Als „Lebenshilfe“
für Erleuchtete bietet sich an, letzendlich nur die eine Wahrheit
zu akzeptieren, und zwar die, „dass es keine Wahrheit“ gibt. Und
einfach zu akzeptieren, dass das Unerklärliche nicht verstanden
werden kann.
Wieder und wieder
treffe ich auf die Schwierigkeit der „veränderten Wahrheiten“,
es ist eben keine endgültige Erfahrung sondern ein ständiges
"Erfahren"... das nie endet.
Wie kann dieses
Buch je enden? (*smile*)
Nun genug, versprochen
ist versprochen, rein in die Welt des Absoluten und hier die Beschreibung,
wie ich es in DEM EINEN MOMENT wahrgenommen habe. All dies geschah
gleichzeitig, und wenn doch „hintereinander“, ist es mir nicht mehr
möglich (und auch nicht sinnvoll), eine „Chronologie“ zu erzeugen.
Die Reihenfolge der nachstehenden Fakten ist also absolut willkürlich.
Mir ist bewusst,
dass jeder Anteil ein ganzes Buch füllen würde, samt Erklärung
und Deutung, doch möchte ich hier möglichst kurz „die
Erfahrung“ zusammenfassen und behandle sie einfach als „Factaufzählung“:
·
Das Wichtigste zuerst: Die absolute, endgültige
und unumstößliche Sicherheit, „dies ist Erleuchtung,
das Ende und nichts folgt danach“ ist (unsagbarer, unbegreiflicher
und nicht beweisbarer) Teil der Erfahrung, unauslöschlich und
sehr schwer diskutierbar.
·
In meinem Fall endgültige Kundalini-Erfahrung.
Die Energie steigt sowohl an der Front des Körpers (Herzöffnung)
als auch an der Wirbelsäule hoch, wird als unendliche Glückseligkeit
empfunden. Dies geschieht „von selbst“, man kann „gar nicht anders“
oder „es unterdrücken“. Das subjektive Gefühl ist „ich
brauche nur zu entspannen, nichts zu tun, im Gegenteil, ich und
mein Tun waren immer nur im Weg, verhinderten, dass „es“ geschieht“.
·
Die Energie wird schließlich am oberen
Ende des Kopfes als „unendliche Glückseligkeit“ („bliss“) wahrgenommen
und verweilt dort für längere Zeit, verlässt anschließend
den Körper („nach oben“). Danach folgt eine Rückkehr „in
den quasi Normalzustand“ mit Kälteempfinden und großer
Dankbarkeit (an wen auch immer).
·
Ebenfalls „danach“: Ein Wundern, dass man
noch lebt, weil es eigentlich „zu Ende“ war, eigentlich nicht notwendig
war, weiter zu leben, dieser „Tod“ so unendlich glückselig
erscheint. Man versteht überhaupt nicht, warum man noch am
Leben ist, es erscheint sehr unlogisch und trotzdem begrüßt
man, dankbar als eine Art „Draufgabe, daß man noch am
Leben ist.
·
Das herkömmliche Denken wird vollkommen
abgeschaltet.
·
Die Wahrnehmung eines „subjektiven Ichs“
wird vollkommen abgeschaltet.
·
Die „Überraschung“ folgt, dass ich,
obwohl „tot und abgeschaltet“, noch immer „existiere“.
·
Dem folgt die Erkenntnis, dass es weder Tod
noch Geburt gibt. Wahrnehmung: „Mich gibt es schon immer und mich
wird es immer geben“. „Ich wurde nie geboren“ oder „Ich starb in
Wahrheit schon bei der Geburt“.
·
Was ich glaubte zu sein, bin ich nicht. Was
ich glaubte zu sein, war nur Illusion.
·
„Ich bin Gott“ (und natürlich auch die
„Göttin“), Gottesbewusstsein. Ich erkläre diese heikle
Aussage mittlerweile am liebsten damit, dass Gott eben „immer erleuchtet“
ist und wir Menschen mit unserem Bewusstsein zum Zeitpunkt der „Erleuchtung“
eben mit unserer Individualität „zur Seite treten“, dem Gottesbewusstsein
Platz machen und dadurch praktisch „mit Gott verschmelzen“, eins
werden („Yoga“ heißt schließlich: „Union with God“,
im Tantra „Mahamudra“ genannt, „kosmischer Orgasmus“, Vereinigung
mit Existenz, etc.).
·
„Ich bin das alles“. Das ganze Universum,
alles, was existiert (und was nicht existiert).
·
Das Universum ist der Traum Gottes, mein
Traum, ich bin der Träumer.
·
Außerhalb des Traumes existiert nichts,
es gibt eigentlich keinen Träumer, der Traum träumt sich
selbst, so gesehen gibt es nicht einmal Gott, der Traum selbst ist
Gott (paradox).
·
Dieses „Nichts“ wird (später) jedoch
auch als „unabhängig und jenseits vom Traum existierend“ wahrgenommen
(„Nirwana“, Non-Existenz).
·
Gott als Frau:
Der Traum als eigenständiges intelligentes fliessendes Bewusstsein
in Form des physischen Universums („Existenz“) wird eigentlich eher
als WEIBLICH wahrgenommen.
·
Gott als Mann:
Das das Universum nur still beobachtende, aus dem Nichts stammende
Bewusstsein („Non-Existenz“) (das keinen Einfluss auf „Existenz“
ausübt) wird eigentlich eher als MÄNNLICH wahrgenommen.
·
So gesehen könnte man auch sagen: Sowohl
„Nirwana“ (Non-Existenz, das „Nichts“) als auch das „Universum“
(Existenz) haben – jeder für sich – ein eigenes „Bewusstsein“
und einen „Nichteinmischungspakt“ (geht auch gar nicht, das „Nichts“
kann im „Etwas“ eben NICHT existieren, das Etwas verschwindet wiederum
im Raum des Nichts...). Nirwana fühlt sich dabei „eher männlich“
an, Existenz eher „weiblich“, und auch diese beiden werden in der
höchsten „kosmischen Hochzeit“, in der Erleuchtungserfahrung
EINS, treten dadurch „aus Raum und Zeit“, jenseits von „Existenz“
und „Nicht-Existenz“, eben die Vereinigung von „Allem“ mit „Nichts“...
(und vor allem: Keiner ist „höher“ oder „niedriger“ dem anderen...).
Man könnte auch sagen: In der „Vereinigung von Existenz und
Nicht-Existenz“ ist beides in einem eher wellenförmigen unmanifestieren
Zustand der „möglichen Existenz“, zeitphysikalisch gesehen
in einem Zustand „KURZ VOR“ bzw. „KURZ NACH“ der „Existenz des Universums“...
(im „Übergang“, sozusagen die „Geburt des Universums“ oder
„der Tod des Universums“, denn wirklich VORHER ist eben „Nichts“
und nachher ist wieder „Nichts“). Wieder anders gesagt: Dieses „Nichts“
hat aber irgendwie eine eigene Form von „Bewusstsein“ (ist sich
seiner „Nicht-Existenz“ bewusst) und „borgt“ sich dabei dieses „substanzielle
Bewusstsein“ von „Existenz“ aus, oder wieder anders ist „Existenz“
nichts anderes als das (vorübergehend) manifestierte „Bewusstsein
des Nichts“...) Obige Sätze schreibe ich zwar der
Vollständigkeit halber hier nieder, bin mir aber darüber
bewusst, daß dies der logisch denkende Verstand nur sehr schwer
„verstehen und greifen“ kann...
·
Alles ist reines Bewusstsein. Ich bin dieses
reine Bewusstsein.
·
Alles ist reine Energie. Ich bin diese reine
Energie.
·
Meine individuelle Seele hat sich aufgelöst
und mit Gott vereint. (Wahrnehmung durch energetischen Austritt
aus dem Kopf. Danach waren Körper und Mind wieder „da“, jedoch
ohne die alte Persönlichkeit. Früher wurde dieser Zustand
als „Gottesinkarnation“ beschrieben).
·
Ich war schon immer erleuchtet, nur wusste
ich es nicht.
·
„Die Energie“ ist mein wahres Ich.
·
Energie und Bewusstsein vereinigen sich,
werden eins.
·
Es gibt nur ein „Ich“, dieses „Ich“ ist dasselbe
„Ich“ in jedem von uns.
·
Alles ist wahr und nichts ist wahr. Bedeutet:
Alles, woran der Verstand (mind) je glaubte, kann „relativ, subjektiv“
wahr werden, hat Substanz, auch wenn es „in der Illusion des Traumes
passiert“, der Traum modifiziert sich also je nach dem Pseudowissen
des Minds, ich will nicht sagen „Glaube“, besser passt, „was man
glaubt zu wissen“. Gleichzeitig erfährt man, dass dies nur
alles Illusion des Minds ist, dass nichts davon wahr ist, dass es
eigentlich „Nichts“ gibt und „alles, was ist“, nur Teil dieser „kumulierten
Mind-Illusion“ ist (Maya).
·
Alle dem menschlichen Verstand logischen
und dualen „entweder-oder“-Konzepte gehen vorübergehend verloren.
Dadurch erkennt man eine höhere, allesbestimmende göttliche
Logik die eher mit: „sowohl als auch“ verbunden mit gleichzeitigem
„weder noch“ erklärbar scheint.
·
Es gibt nicht nur einen Gott, sondern nur Gott und
sonst nichts, alles ist in Gott.
·
„Gott“ ist „diese eine Seele“, ich bin „diese
eine Seele“, außerhalb dieser einen Seele existiert nichts.
Es gibt keine individuellen Seelen. „Seelenwanderung“ wird als „Inkarnation“
immer dieser einen, gleichen Seele wahrgenommen. Alle „Ichs“ sind
das selbe „Ich“. Es gibt kein „Du“, keinen „anderen“ als mich. Ich
bin in all den anderen.
·
„Tod“ existiert nicht, da nur diese eine
Seele existiert, die niemals sterben kann. Die Wahrnehmung und der
Glaube an ein „individuelles Ich“ ist Illusion. Das „individuelle
Ich“ stirbt mit dem Tod, existiert jedoch als „Ich-bin“-Wahrnehmung
anschließend in der (als die) „eine(n) Seele“ weiter...
·
Damit zusammenhängend die Erfahrung
„ich existiere nicht“ und in diesem „Nicht-Sein“ das paradox, dass
ich auch in diesem „Nichts“ existiere, so als hätte „das Nichts“
(void, Nirwana) Substanz, das größte Paradox schlechthin
und obwohl Buddha dies mitgeteilt hat, doch schwer verständlich
zu machen. Es hängt eher zusammen mit der Todeserfahrung des
individuellen Ichs, das nur Illusion war und in Wahrheit sogar nie
existiert hat, nur in unserer „Einbildung“.
·
Der „unglaubliche Schock danach“, „es zu
sein“, „etwas Besonderes zu sein“, „gerade ich, ich bin doch so
klein“, verbunden mit dem Gefühl „es schon immer gewusst zu
haben“. Dies relativiert sich natürlich ob der Erkenntnis,
dass es „jeder ist“, jeder gleich ist, jeder Gott ist, eben nur
dieses „eine Ich“ existiert.
·
Wahrnehmung all der anderen ebenfalls als
Gott, als mich selbst, das gleiche Ich, ebenfalls „erleuchtet“ und
„sie TUN so, als würden sie es nicht wissen“.
·
Gefühl des „verschaukelt-werdens“, von
anderen, von Gott, von mir selbst, dem „Kosmischen Witz“ („Cosmic
Joke“).
·
Bei Wiedereinsetzen des Denkens unendliche
Lustigkeit darüber, über den „Witz, zu glauben, zu sein“,
den „Witz“, diesen Joke und mich selbst „ernst genommen zu haben“.
·
Die Erkenntnis, „nothing is serious“, alles
ein „Spiel von Bewusstsein“, „Gott spielt mit sich selbst“, was
natürlich anhand der vielen Grausamkeiten, die passieren, anschließend
zum (Nach-)Denken anregt („Oh Gott, das darf man niemandem sagen...“).
Aber Gott ist eben gleichzeitig das Gute UND das Böse, oder
weder noch, je nachdem; dazu später mehr im Buch, Kapitel „Mind“.
·
„Ich war nie der Tuer“, also jener, der etwas
tut, alles war immer gottgelenkt. Der Glaube an einen eigenen, freien
Willen ist Illusion. Niemand tut selbst, doch jeder glaubt es, und
gerade das macht den „kosmischen Witz“ aus, wie ein Theaterstück,
in dem die Schauspieler vergessen haben, dass sie nur eine Rolle
spielen, und plötzlich nehmen sie das Geschehen „ernst“ und
manchmal sogar als lebensbedrohend wahr.
·
Durch die Mind-Abschaltung die tiefe Ehrfurcht
vor dem „Nichtwissen“. Da kein „Wissender“ existiert, gibt es auch
kein Wissen. Alles „Wissen“ als leere Illusion, als Glaube, jeder
glaubt, aber keiner weiß. Verbunden ist dies mit der Erkenntnis,
dass Gott alles, was ist, jederzeit verändern kann, daher ist
absolut nichts beständig. Das einzig Beständige ist „das
Nichts“ selbst, alles andere ist wandelbar, damit wird jedes „Wissen“
absolut sinnlos und leer. „Es gibt nichts zu wissen“.
·
Nur das „Identifiziert-Sein“ hindert andere
daran, es selbst zu erkennen und in sich zu erfahren, diese eine
Seele zu sein.
·
Die ursprüngliche Idee des „Ego“ wird
als Missverständnis erfahren, ohne „Identität“ kein Leben
hier auf Erden möglich, deshalb prinzipiell „gut“. „Ego“ bedeutet
dann nur mehr das „Identifiziert-Sein“ mit seinem eigenen persönlichen
Lebensdrama und seinem (Un-)“Wissen“, was „richtig und was falsch
ist“. Daraus entstandene Verhaltensmuster fallen „nach Erleuchtung“
einfach weg (da als sinnlos erkannt), wodurch man mehr „authentisch“
und „ehrlich“ wird, schließlich alle „Masken fallen lässt“
und „nur mehr mitspielt“.
·
Man erkennt, dass alles „Wissen“ Mensch ist
und mit Gott nichts zu tun hat. Gott besitzt eine Art „höheres
Wissen“, und „höheren Plan“, der mit unserem Gehirn nicht erfassbar
ist; dafür ist es auch nicht „gebaut“. Dadurch wird man „frei“,
braucht sich nicht mehr um das „Pseudowissen der Menschen“ zu kümmern,
da man weiß, es ist nicht „echt“, sondern nur „Teil der Suche
nach sich selbst“.
·
Alles wirkt wie ein Film, als wäre man
mitten in einem Theaterstück gelandet. (Eine befreundete Amerikanerin
lief nach ihrer Erleuchtungserfahrung tagelang mit Popcorn herum,
da dies ihre Gewohnheit war, wenn sie im Kino saß und einen
Film zu genießen).
·
„Erleuchtung“ scheint das „Einfachste, Natürlichste
und Normalste“ der Welt zu sein und man wundert sich so sehr über
„die anderen“, begreift nicht, warum sie nicht „einfach stoppen
und auch erleuchtet sind“, sieht in jedem Gott, schließlich
„sich selbst“ und möchte helfen, in anderen das Leiden und
das „Leid des persönlichen Dramas“ zu beenden. (Erkennt dann
lange danach, dass dies gar nicht gottgewollt ist, da das Spiel,
die Suche selbst inklusive dem Leid, Teil des Ganzen, ja mehr noch
Sinn des Ganzen ist... Frei nach dem Motto ist das „normale
Feedback“ (indirekt wahrgenommen): „Wenn du mich aufweckst, hau
ich dir eine. Genieße dein Freisein, mische dich jedoch nicht
in meine Angelegeneiten, ich will noch suchen, will selber finden
und dafür nehme ich mir noch gehörig Zeit, sorry und tschüss“...)
·
Außerhalb der Dualität, im Gottesbewusstsein,
ist „alles richtig“, „alles perfekt“, gleichzeitig „sinnlos“, da
niemals wirklich etwas „passiert“ ist oder „passieren wird“. Das
„Ende des Universums ist JETZT“. (Und auch der Anfang.)
·
Alles hat einen „höheren Sinn“ und Gott
oder die Existenz oder das Universum ist „perfekt“ und strebt in
Evolution nach „immer mehr Perfektion“. Dies ist ein Paradox, schwer
zu verstehen. Denn es ist bereits 100% perfekt, im nächsten
Moment wieder 100% perfekt, aber irgendwie „perfekter“. Es gibt
kein „Wachsen“ von 99 auf 100, oder von 100 auf 101, wie gesagt,
schwer zu erklären, da paradox.
·
Das Universum ist ein energetischer Fluss,
der einerseits nie manifestiert, nie „stoppt“ (zeitlos), andererseits
jedoch sehr wohl manifestiert, immer in der „best möglichen
Art und Weise“ mit sehr hoher, göttlicher Intelligenz. Gleichzeitig
„im Nichts“ eine „Summe von Möglichkeiten“ und im „Etwas“ das
„bestmögliche JETZT“. Oh mein Gott, ist das schwer auszudrücken.
·
Die Zeitwahrnehmung ist sehr schwer zu erklären.
Die Zeit stoppt und nur dieser eine Moment existiert. Nichts war
je zuvor, nichts wird je sein, nur dieser eine Moment existiert,
Gott existiert nur im „Jetzt“, alles andere ist nur die Kreation
des menschlichen Verstandes (mind)..
·
Auf der anderen Seite („gleichzeitig“) das
Gefühl des „Streckens in der Zeit“, gleich einer Welle, so,
als würde ich „gerade jetzt“ in „allen Zeiten“ existieren,
seit Anbeginn bis zum Ende, obwohl es nie einen Beginn gab und nie
ein Ende geben wird. „Alles, was je war und sein wird kumuliert
im Jetzt“ ist eigentlich falsch, es ist eher das Gefühl, als
würde man „aus der Zeitdimension“ völlig heraustreten,
nicht einmal ein „Hier und Jetzt“ existiert, sondern alle „Hier
und Jetzt“ die je waren und sein werden, werden „gleichzeitig“ wahrgenommen.
·
Hier noch ein anderer "Erklärungsversuch"
dieses Zeitphänomens : Im „Gottesbewusstsein“ ist, wie erwähnt,
enthalten, dass man „das alles ist“ und nur Gott ist und außerhalb
Gottes nichts anderes existiert. Das betrifft in erster Linie natürlich
die „aktuelle Version, Manifestation“ des Universums, wie es „gerade
ist“. (Man stelle sich vor, wir sind das alles, alle Materie, alle
Energie; weil in diesem Moment des Gott-Seins ist man alles, was
ist.) Dazu kommt jedoch, dass die Zeit als „Begrenzer“
verschwindet. Gott „ist auch die Zeit“, man ist ja schließlich
„das alles“, dazu gehört eben wirklich alles, was existiert,
demnach, da in unserer menschlichen Wahrnehmung Zeit existiert,
ist man natürlich auch „die Zeit“. Und dies wird „als Gott“
so wahrgenommen, dass man nicht nur alles ist, was JETZT ist, sondern
GLEICHZEITIG auch alles, was je war und was je sein wird. (Dies
kann verständlicherweise sehr unverständlich für
den Verstand klingen). Wir sind also jede Manifestation die
es je gegeben hat und je geben wird. Und gerade dies machte
für mich die Erfahrung „absolut“. Im Gegensatz zu vielen die
„nur“ das „Hier und Jetzt“ erfahren haben (ich nenne das gern „Yang-Bewusstsein“,
„Erleuchtung durch reines Yang-Sein“), die nur EINE Manifestation
Gottes erfahren haben (eben jene hier und jetzt), ist in der endgültigen
Erfahrung auch die „Yin-Erleuchtung“ enthalten, die Wahrnehmung
des Gottseins als nicht-manifestierende Welle, wo alle Manifestationen
enthalten sind. Und, natürlich, da außerhalb von Dualität,
hat in dieser „einen Erfahrung“ beides GLEICHZEITIG „gestimmt“ und
sich nicht einmal widersprochen...
·
Die Logik Gottes wird, wie das alles zeigt,
nicht als ein „Entweder-Oder“, sondern als ein GLEICHZEITIGES „Sowohl-Als-Auch“
UND „Weder-Noch“ wahrgenommen, jenseits von dualem Denkvermögen.
·
Ich hatte viele Satoris und Sammadhis „danach“.
Diese Satoris sind „Einzelerlebnisse“ die sich sehr wahr anfühlen,
jedoch noch immer dual sind. Wie ich immer wieder betonen möchte,
unterscheide ich „Samadhi“ und „Satori“ (siehe Kapitel dazu) und
sehe beides nicht als endgültige Erfahrung. Und somit fallen
mir folgende Definitionsversuche ein: Wenn Satori und Sammadhi
gleichzeitig geschieht, „The big Merging“ wurde vielfach benutzt
um es auszudrücken, je nach Verständnis und Background
des Erfahrenden. Namen wie Mahamudra, kosmische Hochzeit, kosmischer
Orgasmus, Shiva und Shakti meets inside (and „melt outside“), Gott
und Göttin werden eins, „Creator (Schöpfer) und Creation
(Schöpfung) becomes one“, Yin und Yang verschmelzen, „Inside
und Outside becomes one“, etc. versuchen zu beschreiben, „was passiert“.
Auch ich benutze diese Worte, weil ich keine anderen zur Verfügung
habe. Subjektiv gefällt mir auch „der
Träumer und der Traum werden eins“
und vor allem „das Innen und das Außen werden eins, ich bin
das alles“.
·
Abschließend das größte
„Paradox“: Alles hat einen „höheren Grund“, eine „höhere
Ursache“, und die Ursache für alles, was geschieht, liegt in
der Zukunft, gleich einem Magnet, der Eisen anzieht. In unserem
Denken liegt die Ursache für eine Wirkung in der Vergangenheit,
in Gottes Bewusstsein liegt sie in der Zukunft.
·
Und gleichzeitig ist wahr: Nichts hat einen
„höheren Sinn“, alles ist relativ „sinnlos“ und nur Gottes
Spiel mit sich selbst (ich könnte ja fast sagen, weil ihm „langweilig“
ist; ist ja schließlich kein anderer da, drum splittet sich
Gott eben in zwei Teile, um die Illusion des „Du“ herbeizuführen).
Alles geschieht nur „jetzt“, hat keinen Plan, kommt von nirgends
und geht ziellos voran.
·
„There is a higher reason“ und „there is
no reason at all“ ist gleichzeitig wahr (und gleichzeitig unwahr).
·
Nochmals zur „Logik“ Gottes: Es ist IMMER
BEIDES wahr und gleichzeitig BEIDES unwahr. Niemals stimmt nur das
Eine, niemals ist das Eine wahr und das Andere unwahr. Dies existiert
nur in der traumhaften, menschlichen Welt der Dualität, nicht
aber in Gott.
·
Erkennen, das das sogenannte „Unbewusste“
in Wahrheit das „Bewusstsein Gottes“ ist und es ein „individuelles
Bewusstsein“ als solches gar nicht gibt, sondern dies im Rahmen
des „göttlichen Spiels“ nur eine „persönliche Illusion“
darstellt. Dadurch Aussöhnung mit dem „Unbewussten“, Aufgabe
des Wunsches, immer und besonders „bewusst zu sein“ oder „bewusst
zu handeln“.
Schließlich
kann ich sagen: Solange es ein „Du“ gibt, solange irgendetwas „außerhalb“
existiert, jetzt, manifestiert, sprecht nicht von „Erleuchtung“!
Solange es „Objekte außerhalb deiner selbst gibt“, ob lebend,
ob tot, ob Mensch oder Stein, sprecht nicht von Erleuchtung. Solange
es ein „Gestern“ gibt oder ein „Morgen“, das JENSEITS des Jetzt
ist, sprecht nicht von „Hier und Jetzt“.
Dieser Zustand
des „Hier und Jetzt“ wird gerade heutzutage so sehr mit Erleuchtung
verwechselt. Nur wenn „gleichzeitig“ im „hier und jetzt“ auch das
„Gestern UND das Morgen“ existieren, bist du auch auf der Yin- und
Wellenseite des Universums.
Solange du nur
wahrnimmst „Ich bin“, jedoch nicht das „Ich bin nicht“ gleichzeitig
da ist, oder solange du nur wahrnimmst „Ich bin nicht“ (the void)
und das „Ich bin das alles“ fehlt, erinnere dich, dass du noch immer
in der Dualität gefangen bist. Es ist ein schönes Erlebnis,
sprich jedoch nicht von Erleuchtung. Das ist gegen die absolute
Wahrheit und schafft nur weitere Mißverständnisse.
Immer wieder haben
Mystiker versucht, dies alles auszudrücken, und man ist leider
dazu verurteilt, in der Dualität wiederum dual zu wirken, es
dual zu erklären. Dann „passt“ ein Teil der Beschreibung auf
die Beschreibung eines „Einzelerlebnisses“ und schon glauben andere,
„ja, ich kenne das, also bin ich auch erleuchtet“.
All diese Zustände
und Erfahrungen sind gute und schöne spirituelle Erfahrungen,
haben jedoch nichts mit dem zu tun, was jene als „Erleuchtung“ bezeichneten,
die diese Bezeichnung erfunden haben! Kein Zustand (State) ist „höher
als andere“ und ein „einfacher, normaler, ehrlicher und im Ausdruck
authentischer“ Mensch zu sein ist nicht weniger, sondern gleich-wertig
wie alle spirituellen „Superbewusstseinszustände“.
Ich muss schließlich
über meine Person, dem Körper-Mind-Ego-Komplex, der dies
schreibt, ehrlich und mit Demut sagen: Ich bin NICHT erleuchtet!!!
Gleichzeitig bin ich es. Jedoch nur so, wie jeder andere auch.
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