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(Cover-Photo by www.visualspirit.de)

 

 


 

 

ERLEUCHTUNG

The real is illusion - the illusion is real

oder

Ausbruch aus der Matrix

 

 

von OWK


 


 

Der Autor:

Wer ist „OWK“? Keine Ahnung. Manchmal ist er da. Dann ist er fort. Gleich einem „Channel“ benutzt er den Körper des Schreiberlings, und wenn er nicht schreibt, ist der Schreiber ein „ganz normaler Mensch“ mit menschlichen Gefühlen, Regungen, Träumen, Ängsten und: er genießt dies meist sehr... Zu schreiben was er „gerade macht“ hat wenig Sinn, denn jeder Tag ist anders und neu.  Vor allem seit diesem 7.Dezember 1998, wo er in einem kleinen, hektischen Kaffeehaus einer indischen Großstadt jene spirituelle Erfahrung machen durfte, die andere zuvor als „Erleuchtung“ bezeichneten.


Doch: Gibt es überhaupt noch jenen „Owk“, welcher dieses Buch schrieb? Hat es jenen je gegeben? Gleich einem Channel hat sich dieses Buch selbst geschrieben. Wie der Traum, der sich am Ende selbst träumt, ohne einen Träumer zu benötigen, wie die Schöpfung, die keinen Schöpfer braucht, so ist das Buch selbst der Autor und hat sich „Owk“ genannt...

 

 

 

 

© 1. Auflage, Copyright 2000 by Bohmeier Verlag, Germany-23564 Lübeck, Hüxtertorallee 37, Tel.: +49 (0) 451-74993 - Fax: +49 (0) 451-74996, Internet-Homepage: www.magick-pur.de

© Gesamtherstellung: Bohmeier Verlag, Printed in Germany

Alle Rechte, insbesondere die der Übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten. Kein Teil des Buches darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages fotokopiert oder in irgendeiner anderen Form reproduziert oder in eine von Maschinen verwendbare Sprache übertragen oder übersetzt werden. Ausgenommen sind die in §§ 53, 54 URG ausdrücklich genannten Sonderfälle, wenn sie mit dem Verlag vorher vereinbart wurden. Im Einzelfall bleibt für die Nutzung fremden geistigen Eigentums die Forderung einer Gebühr vorbehalten. Das gilt für die Fotokopie ebenso wie für die Vervielfältigung durch alle anderen Verfahren einschließlich Speicherung und jede Übertragung auf Papier, Transparente, Matritzen, Filme, Bänder, Platten, CDs und sonstige Medien.

ISBN  3-89094-3373


 

Inhaltsverzeichnis

      Inhaltsverzeichnis. 5

      Einleitung. 9

      Erleuchtung und Wahrheit9

      Vorwort11

      Erleuchtung. 15

      Was kostet „Erleuchtung“ und ist „Erwachen“ billiger?. 16

      Was ist Erleuchtung?. 18

      Der Moment der Erleuchtung. 22

      Nachsatz zu den „Fakten der Wahrheit“29

      Das Leben als kosmisches Theater30

      Die Evolution der Wahrheit33

      Relative Wahrheiten. 33

      Die Rückkehr in die Dualität34

      „Knowing comes“, Weisheit statt Wissen. 34

      „Freiheit“ heißt, die Suche ist vorbei34

      Der „Erleuchtungs-Schock“, die Einsamkeit35

      Kann man auch anders „erleuchtet“ werden?. 36

      Erleuchtung als „Prozess“37

      Erleuchtete verwirren sich gegenseitig. 38

      Leben als Erleuchteter39

      Erleuchtung, und dann?. 39

      Die Transformation. 40

      Die nackten Fakten der Transformation. 41

      Der Vergleich mit „normalen Menschen“52

      „Der Seinszustand des Erleuchteten“...53

      ...und dessen dramatisches Ende (das Sterben des Erleuchteten)57

      Die Falle des Nicht-Tuns. 59

      Mind, Ego und Emotionen eines Erleuchteten. 60

      Smalltalk mit „Otto-Normal“63

      Die Angst vor Shiva. 64

      Kann (und soll) jeder erleuchtet werden?. 65

      Der leere Spiegel67

      Der schwarze Spiegel68

      Der „unauthentische Erleuchtete“69

      Im Rausch der Energie-Göttin. 70

      Die Magie des Erleuchteten:  Funktionsweise von „Wundern“73

      Liebe und „Glückseligkeit“
      Was du vorne gibst, kommt hinten zurück
      . 74

      Wenn sich zwei Erleuchtete treffen. 75

      Haben sie gar Sex?. 77

      „Monogam, polygam oder überhaupt keine Beziehung?“79

      Unterschiede zwischen den Erleuchteten. 81

      Unterschiede im Ausdruck. 81

      Kein Vergleich möglich. 82

      Unterschiedliche Wege. 82

      Warum nicht jeder darüber spricht82

      Warum wir es doch sagen...83

      Kann man Erleuchtete erkennen?. 84

      Der „neue Erleuchtete“ – kein Guru-Gehabe mehr85

      Direkter Satsang. 86

      Erwachen. 87

      Die „psychologische Erleuchtung“87

      Die Erfahrung des „Erwachens“88

      Ein „Erleuchteter“ kann weiterschlafen. 89

      Freundschaften werden oft zerstört90

      Aufwachen aus Maya und Erleuchtung von Leela. 92

      Gegenüberstellung „erwacht“ und „erleuchtet93

      Verwandte spirituelle Erfahrungen. 96

      Was ist ein „State“ (Seinszustand) ?. 96

      The Void, das Nichts, die Leere, Soonyata. 97

      Nirwana. 100

      Satori101

      Samadhi, Meditation. 102

      Tod, Karma, Reinkarnation. 104

      Himmel, Hölle, Fegefeuer108

      Die inkarnierende, individuelle Seele. 113

      Das Tao, Yin und Yang. 115

      „Teuflisch gute“ Kundalini-Erfahrung. 118

      Die Tantrische Tradition. 121

      Die zwei "Ichs", Gott und Göttin. 123

      Gott oder Göttin, bewußt oder unbewußt ? Gut und Böse. 125

      Der Klang „OM“126

      Tabelle der Meister-Zustände. 128

      Yoga-Meister128

      Satsang-Geber128

      ZEN-Meister129

      Tantra-Meister129

      Tao-Meister129

      Sufi-Meister130

      Chakra-Erweckungen. 131

      1. „Überleben ist Alles"133

      2. „Sex ist Alles“134

      3. „Es lebe der freie Wille“136

      4. „Liebe ist Alles“136

      5. „Wahrheit ist Alles“138

      6. "Gott ist Alles"138

      7. "Ich bin Alles"139

      Erleuchtung aus neurologischer Sicht143

      Entkoppelung von Spiritualität –  Erweckung schlafender Gehirnanteile. 143

      Neue Aufgabenzuordnung im Gehirn  (Chakren sind im Gehirn)143

      Integration erleuchteter Gehirnanteile. 144

      Gott als Psychologe. 145

      Das Phänomen „Mensch“. 146

      Was ist das „EGO“?. 146

      Was ist der „MIND“?. 148

      Der „konstruierte Mind“151

      Der nachahmende, trickreiche Mind. 152

      Der Geschlechterk(r)ampf von Mann und Frau. 153

      „Ich will geliebt werden.“155

      „Wahrheit“, die Welt aus spiritueller Sicht157

      Nichts ist wahr...157

      ...und alles ist wahr157

      „Gott und Existenz“...159

      Und sie spielen miteinander161

      ...oder: Energie und Bewusstsein. 162

      Dualität und Nichtdualität164

      Mond- und Sonnenbewusstsein. 167

      Die Mondposition: Spekulativer „Beweis“ Gottes. 170

      Trennung von Licht- und Schallwellen. 171

      Die kosmische Superdatenbank. 172

      Die Dreifaltigkeit Gottes. 174

      Zeitphänomene, andere Dimensionen. 180

      Das „Hier und Jetzt“ (Yang)180

      Fließen auf der Zeitlinie (Yin)180

      Die gestreckte Zeit der Ewigkeit181

      Andere Zeitgeschwindigkeiten, Dimensionen 
      oder: „Besuch auf Gottes Planeten“
      181

      Meditationen. 190

      Umgang mit Emotionen, Angst190

      „Stell Dir vor, du stirbst.“191

      Schwimmen im Ozean, Glückseligkeit192

      Erweiterte Seh-Wahrnehmung. 192

      Erweiterte Hör-Wahrnehmung. 193

      Gedankenstille – „Es liegt mir auf der Zunge.“194

      Umkehrung des Denkzwangs. 194

      Erdenergie aufnehmen. 195

      Menschliche Evolution; der Befreiungsprozess in Kurzform.. 196

      1. Hypnose. 196

      2. Suche. 196

      3. Kapitulation. 197

      4. Die Gotteserkenntnis. 197

      5. Der Ausbruch. 198

      6. Freiheit von Gott198

      7. Zurückgehen in die Matrix, jenseits von Erleuchtung. 199

      Poems und Geschichten. 200

      Englischer Teil213

      After finishing the Book. 269

      Anhang. 277

      Der Schreibstil eines Erleuchteten oder... Wie dieses Buch zu lesen ist277

      Meine Be- und Abwertungen. 279

      Über das Buch. 281

      Meine Vision. 283

      Die letzte Wahrheit284

      Die absolute und höchste Wahrheit285

      Jenseits von Erleuchtung. 286

      Schlusswort287

      Über den Autor289

      Begriffsbestimmungen. 291

      Glossar englischer Ausdrücke. 293

       


Einleitung

 

Erleuchtung und Wahrheit

„Erleuchtung“, was ist das? Was ist gemeint mit „Satori“, mit „Samadhi“? Gibt es Unterschiede? Warum sprechen die einen vom „Hier und Jetzt“, andere von „Zeitlosigkeit“? Was meint Buddha mit „Nirwana“, Jesus mit „Himmel“? Gibt es Gott, Himmel und Hölle, Engel und Teufel? Andere Dimensionen? Was ist dran an „der Matrix“?

Die einen sprechen von „du bist das alles“, die anderen erzählen dir, „du bist Illusion“, die einen sagen, „Ich bin“ ist alles, was ist, andere sprechen von „Ich bin nicht“.

Gibt es einen Weg oder sind wir längst am Ziel? Ist der Weg das Ziel oder ist der Weg das Hindernis? „Reines Bewusstsein“ oder „Reine Energie“, oder ist alles ohnehin nur „reiner Quatsch“?

Chi? Kundalini? Prana? Chakren? Yin oder Yang, oder sowohl als auch oder weder noch? Dualität oder Einheit? Seele – Körper – Geist? Superseele? Kosmisches Bewusstsein? Über-, Unter- und Unbewusstes.

Drogenerfahrungen, Tantra, Sexualenergie, Reine Liebe oder doch alles nur Superego? Konditionieren oder Massenhypnose? Kirchen, Sekten, Psychokulte.

Jesus spricht von Nächstenliebe und vom „Vater im Himmel“. Buddha von Mitgefühl, Seelenwanderung und dem „großen Nichts“, der „Leere“. Lao Tze vom ewigen, unveränderlichen Tao, das  um sich selbst sorgt.

Osho von Sexualenergie und „Existenz“. Mohammed vom Schwert, und Moses von Geboten. – Jeder spricht und predigt und alle sagen, es könne nicht gesagt werden.

Haben sie alle das gleiche erfahren oder gibt es „unterschiedliche Erleuchtungen“?

Diese Fragen beschäftigen spirituelle Sucher seit jeher. Ich will versuchen, sie aus meiner eigenen Erfahrung zu beantworten. Ich habe verschiedene Erfahrungen spiritueller „Erweckung“ er- und durchlebt, inklusive der „klassischen Gotteserfahrung“, dem „Nichts“ (void, Nirwana), Chakrenerweckungen, Satoris, Samadhis, Kundaliniauslösung samt „Union von Shiva und Shakti“, war der „Beobachter“ und auch die „reine Liebe“, „reines Bewusstsein“ und auch „reine Energie“, habe gesehen, dass alles gleichzeitig auch „reiner Quatsch“ ist, und möchte diese Erfahrungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, verstehbar machen, auch und vor allem den vielen „Erleuchteten“ widmen, die sich selbst am Ende des Ziels wähnen und im „Satsang“-Spiel mitsingen.

Mir selbst gefällt der Ausdruck „Erleuchtung“ gar nicht (mehr) so sehr, da er mit bestimmten Vorstellungen verbunden ist, und all das, was sich der andere darunter vorstellt, bin ich NICHT. Es ist zu einem Modewort geworden, doch verwende ich es dennoch in diesem Buch, vielleicht, um die Vorstellungen darüber wieder „zurechtzurücken“.

Persönlich am besten gefällt mir die Bezeichnung „weise“, obwohl alt und vielverwendet ist sie so neutral und nichts sagend, dass ich mich noch immer damit identifizieren kann. Es bedeutet schließlich nichts anderes, als dass das „Wissen“ des Weisen nicht von anderen kommt, nicht vom Studium, nicht von außen, nicht erlernt ist, sondern auf persönliche Erfahrung aufbaut und „aus sich selbst kommt“. So gesehen bin ich eben ein „Weiser in Sachen Erleuchtung“.

Ich werde dies häufig wiederholen, doch stelle ich es nochmals an den Anfang dieses Buches:

Über allem gilt der Satz, „Die Wahrheit kann nicht gesagt werden“, und es gilt Lao-Tzes Satz am Beginn des Tao Te King: „Die Wahrheit, die gesagt (oder geschrieben) werden kann, ist nicht die ganze Wahrheit“.

Dies gilt auch für dieses Buch. Es ist Teil des „kosmischen Spiels“ und kann als Teil nie „das GANZE“ vermitteln. Doch sehen wir mal, was als dieser „Teil“ dabei herrauskommt.



Vorwort

von Antariou (Berlin)

Lieber OWK,

oder grüß sich Gott,

Das große Spiel, das Gott mit sich selbst spielt, ist wirklich wunderbar.

Wenn sich Gott mit sich selbst trifft und sich über den Namen „Owk“  freut und das Foto von sich sieht, das er durch Kiya in Indien von sich selbst gemacht hat, und er sich so freut, es sich wieder in Antariou anzuschauen und festzustellen, wie gut es zu dem Namen Owk passt.

Es ist eine besondere Freude an diesem Tag, wo „es“  mich gebeten hat, Menschen einzuladen, vielleicht um diese feine vibrierende Energie zu teilen, in den Mailpostkasten zu schauen und zu sehen, dass zu diesem Treffen sich Gott noch erweitert. Zwei Mails, einmal nennt er sich Owk und im anderen Anugraha. Was für ein Geschenk an sich selbst!

Und „es“ schreibt ein Buch und freut sich im anderen Körper beim Lesen, (hier ist so viel Energie, dass sich die Formen auflösen und ineinander verschwimmen, und das hier  und bittet sich, ein Vorwort zu schreiben, so eine Freude.

Das Erste, was dazu hereinkommt ist: Mal sehen, vielleicht schreibt sich ja heute bei dem Treffen eines. Das Zweite, was kommt, ist die Erinnerung ans Lesen, was da passierte, Andrea konnte an vielen Stellen einfach nicht mit und schaltete ab und spürte während dessen den Frieden, diese Stille, und das ist es, was dieses Buch auch ausmacht für „ganz normale MeditiererInnen“. Das Dritte was kam: Soll das mit in ein Vorwort hinein?

Und jetzt kommt: „Schreibt sich das Vorwort jetzt schon? Fängt es jetzt schon an zu schreiben?“

Kann mich kaum noch vor dem Computer halten, alles schwimmt, während noch vor Monaten die Formen da waren und Auren drumherum, sieht es jetzt so aus: So ist die Energie (Auren) vorherrschend und die Formen sind hintergründig. Die Bäume rufen.

Bis bald und danke für diesen Moment.

Owk ist hier spürbar, es vibriert.

Antariou

Liebe



 

 


 Danksagungen

 

I C H

 

D

A

N

K

E

 

D I R

 

 


Erleuchtung

 


Was kostet „Erleuchtung“ und ist „Erwachen“ billiger?

 

Die „gute Nachricht“: Beides ist völlig frei und kostenlos erhältlich.

Spirituelle Erleuchtung ist ein" Geschenk Gottes" und kann durch nichts, absolut nichts „künstlich herbeigeführt“ werden, nicht einmal durch die „Gnade des Meisters“. Wer diese verspricht, ist ein absoluter Scharlatan oder ein „Erwachter“, der den Unterschied selbst nicht so genau kennt.

Das Erwachen hingegen kann vorallem durch das Zusammensein mit anderen "Erwachten" herbeigeführt werden und ist ein sehr einfacher Prozess.

So einfach, zu einfach, so nahe liegend, dass es eben meist nicht „von selbst passiert“. (*smile*)

So kommt es durchaus und  häufig vor, das  beim Zusammentreffen von mehreren "Erwachten" (zB bei "Gruppensatsang", ...) Menschen "erwachen".

Also, sowohl der „Erleuchtete“ als auch der „Erwachte“, kann anderen helfen, aufzuwachen, sie jedoch nicht erleuchten.

(Dafür nimmt er in der Regel auch kein Geld.... *smile*)

Das kann geschehen durch ein einfaches geselliges Zusammensein im privaten Kreis, als „Party“, oder durch einfaches Zusammensitzen, oder „Einzelsatsang“.

Bei „Großveranstaltungen“ nimmt der "Erleuchtete" auch oftmals freie Spenden .

Hat er selbst Kosten, kann es natürlich auch zu „Eintrittsgebühren“ kommen. Dies variiert stark und ist vom „Bekanntheitsgrad“ des "Erleuchteten" abhängig.

 

Schließlich muss auch ein Erleuchteter von etwas „leben“, (*smile*) drum schreibt er vielleicht Bücher ,verkauft Mitschnitte von "Satsangs" oder eröffnet sich andere Einkommensquellen.

Wie auch immer, eines sollte er bestimmt nicht tun: Das Erlebniss des „Aufwachens“ bombenfest versprechen und „dafür“ Geld verlangen. Wer dies tut, schläft selbst noch tief und fest und verkauft irgendeine "Halbwahrheit", irgendein  "spirituelles Erlebnis."

Das „Aufwachen“ eines anderen, ist für den Erleuchteten eines der größten  Geschenke überhaupt. Wenn neben oder gar „durch" die Präsenz eines Erleuchteten oder Erwachten jemand anderer "erwacht,", so sollte eigentlich der „Erwecker“ an den „Frischling“ Tribut leisten, und dafür zahlen. Als ein Dankeschön für dieses Erlebniss, jedoch niemals umgekehrt!

Manchen Eleuchteten bereitet es eine schier diebische Freude, wenn sie sich unauffällig und im geheimen bei Partys und Gesellschaften unter  "ahnungslose" Menschen mischen dürfen.

Die „Schlafenden", von denen manche "reif sind“ („gemanaged“ von der Existenz) wissen zu Beginn von nichts und finden sich alsbald mitten unter ein paar Erleuchteten wieder. Das ist dann oftmals zuviel für sie und sie wachen durch den „Schock“ auf.

Für die "Erleuchteten ist dies ein Segen ("bliss") eines der schönsten Geschenke auf Erden.

Werden heutzutage offizielle Kurse oder Gruppen angeboten die angeblich zum  "erwachen" oder gar zur "Erleuchtung" führen sollen kann man mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, das die Anbieter selbst, nicht "erleuchtet" sind und das angepriesene Ziel/Ergebniss: "Erleuchtung"; mit Sicherheit nicht "erreicht" wird.

Natürlich gibt es „Erwachte“ und Erleuchtete die Kurse und Wege anbieten. Diese stehen jedoch mit dem „Erwachen“ in keinem direkten Zusammenhang.

Das esoterische Angebot ist hierzulande bereits sehr groß. Es kann sich beispielsweise um TaiChi, Tanzabende, Yoga, Tantra, Reiki Selbsterfahrungsgruppen oder Meditationen handeln.

Eines steht jedoch fest, für das "Erwachen" ist es nicht notwendig eine Technik auszuüben, im Gegenteil. Die Ausübung von „Techniken“ wiederspricht dem „Erwachen“.

Das „Nicht-Tun“ sollte für den Erwachten im Vordergrund stehen. Dies sei hier erwähnt, um all jenen nicht unrecht zu tun, die trotz „Aufwachens“ immer noch „Wege“ anbieten.

Wer jedoch einen „Weg“ als „den Weg zur Erleuchtung“ anpreist, im schlimmsten Fall sogar als den „einzigen“, und somit verspricht, durch die Ausübung bestimmter Techniken könne man „aufwachen“, tappt selbst noch im Dunkeln und sollte sich dies auch eingestehen.

Das Wort „Erleuchtung“ kommt immer mehr in Mode, darum werden meist aus Geschäftsgründen auch immer mehr ehemalige Reiki-Meister zu „erleuchteten Reikimeistern" (*smile*)

Techniken haben alle ihren eigenen Stellenwert. Wer sie anpreist, sollte bei der Wahrheit bleiben und sie als das verkaufen, was sie sind: zB.Heilung, diverse spirituelle Erlebnisse, Gesundheit für Körper, Geist und Seele, usw...

All das mag zu verschiedensten und wunderbarsten „Seinszustände“ führen– JA! - Jedoch  zu Erleuchtung ? NEIN!

 



Was ist Erleuchtung?

Gleich im ersten Kapitel springe ich mitten in die Gefahrenzone und versuche mich am Thema schlechthin, doch scheint es mir wichtig, von Anfang an Klarheit zu schaffen. Zu viele Erfahrungen fühlen sich wie Erleuchtung an, deshalb gibt es auch so viele Widersprüche und auch so viele „Erleuchtete“, und selbst mir ist es ähnlich ergangen, ach so oft dachte ich, „jetzt bin ich erleuchtet“.

Und es ist auch – zumindest fürs Ego- sehr verlockend: Viele vergleichen die persönlichen Erfahrungen oftmals mit jener von anderen (heutzutage in erster Linie mit Buddha und Osho). Und freudig wird dann festgestellt: „Ja, DAS ist es“.

Das ist ein einfacher und häufiger Trick des Verstandes "(mind"), der gewöhnlich das sieht was er sehen möchte, das liest, was er lesen möchte, das versteht, was er in der Lage ist zu verstehen.

Manche glauben dadurch wirklich, sie seien erleuchtet.

Doch was ist Erleuchtung eigentlich wirklich? Eines steht ganz sicher fest, es ist leichter zu beschreiben, was Erleuchtung NICHT ist, ähnlich Buddha („nein, das ist es nicht...“)

Tja, groß geredet, nun muss etwas in den Computer getippt werden, und schon stehe ich vor dem  gleichen Problem vor dem all diejenigen stehen die versuchen "es" in Worte auszudrücken. Wie kann es „ausgedrückt“ werden?

Ich fang  mal an wie LaoTze und sage gleich einmal vorweg:

Die Wahrheit, die gesagt werden kann, ist nicht die absolute Wahrheit“.

Klingt gut und hilft mir als Ausrede.

Im Ernst, tatsächlich ist es so, „dass da etwas ist, was der Verstand (mind) nicht begreifen kann“, und dass dieses „etwas“ auch nur gesehen wird, wenn der Verstand (mind) eigentlich gar nicht „dabei ist“.

 

Ein kurzer spontaner Erklärungsversuch:

In einem Zustand der „totalen Abschaltung des Ichs“ wird etwas wahrgenommen. Anschließend, wenn das Ich „quasi zurückkehrt“, versucht  es, dieses „etwas“ dann zu deuten, je nach eigenem Verständnis, nach eigener Vergangenheit, nach eigenem Wissen, und nach spiritueller Konditionierung, und glaubt schließlich, „die Erklärung gefunden zu haben“.

Meistens ist es jedoch nur so, dass eben nur der Verstand (mind) nun „authentisch versteht“, was erlebt wurde bzw. was andere zuvor „gemeint haben“.

Die Missverständnisse sind also groß, da das Verständnis immer vom einmal aufgebauten Wissen geprägt wird, und das Gesamtbild oftmals verzerrt.

 

Ehrlicherweise sollte man zueben: Man versteht es NICHT.

Der Verstand ("mind") kann es gar nicht verstehen und wird es auch nie verstehen können.(*smile*)

Somit kann man es eigentlich auch niemandem mitteilen, weil das Mitteilen selbst Teil des Spiels ist und ein Teil niemals das Ganze sehen und begreifen kann. Obwohl man WÄHREND der Erleuchtung zwar „zum Ganzen wird“ (nun haben wir eine erste Definition), dann jedoch wieder nur ein Teil ist, der es einem anderen Teil "mit-teilt", ist kein Verstehen, kein Wissen da, weil gar kein Wissender da ist. (Und selbst dies ist „klassischer Text“ und eben wieder „Wissen“, also ein klassisches Paradox).

Zu sagen, „ich weiß nur, dass ich nichts weiß“ kommt dem sehr nahe, jedoch selbst dies ist ja wieder ein Wissen, wieder ein Paradox, wieder ein Widerspruch.

Verwicklungen in Widersprüche, in logische Paradoxa, warum? Weil „ES“ eben ein Widerspruch ist. Die Welt der Dualität löst sich auf (die nächste Aussage), dadurch alle Widersprüche.

Und was passiert mit dem „logischen Verstand ("mind") wenn er mit dem TOTALEN WIDERSPRUCH konfrontiert ist? ER SCHALTET SICH AUS!!

Mein "Mind" „wurde abgeschaltet“, als ich die Wahrheit sah.  So empfand ich es. Ich sah also nicht die Wahrheit als Resultat der "Mind-Abschaltung", sondern umgekehrt, durch den „Logik-Schock der Wahrheit“ wurde der "Mind" kurzerhand ausgeschaltet.

Wie ein Computer, der „ausrastet und aufhört zu "funktionieren" bei einem logischen Paradox, wenn 1+1 nicht mehr 2 sondern gleichzeitig auch 3 ergibt.

Diese „Gleichzeitigkeit“ schafft das Ende der Dualität, die Einheit, das Paradox.

Natürlich kann der Verstand Widersprüche hinnehmen, jedoch nur „hintereinander“. Einmal Yin, ein andermal Yang, einmal liebevoll, dann voll Hass, einmal ruhig und dann hektisch,und so fort...

Relative Wahrheiten innerhalb der Dualität können sich sehr einfach ablösen. Jeder erlebt das täglich, es macht das normale Leben aus und ist für den Verstand kein Problem. Wir sind daran gewöhnt.

Im Zustand der „Erleuchtung“ jedoch ist alles gleichzeitig „wahr“, was sonst nur abwechselnd  möglich ist. Alle „Bewusstseinszustände“ existieren gleichzeitig, alles ist gleichzeitig wahr und gleichzeitig unwahr. Alles ist, und erscheint nur als Illusion, als Traum.

Die gleichzeitige Erfahrung von „ich bin das alles“ und von „mich gibt es gar nicht“, von „ich existiere nur Hier und Jetzt“ sowie von „ich existiere seit unendlicher Zeit, seit dem Anbeginn und werde nie aufhören zu existieren“, „ich bin der Traum“ und „es gibt keinen Träumer“, „der Traum träumt sich selbst“ und „es gibt gar keinen Traum“, all dies, GLEICHZEITIG und nochviel mehr. und noch viel viel weniger.

Selbst „gleichzeitig“ scheint ein übles Wort, denn in diesem Zustand existiert keine Zeit, wie wir sie normalerweise wahrnehmen. Wiederum „gleichzeitig“ wird die Zeit als „nicht-existierend“ wahrgenommen, am „Nullpunkt“, „Zeitgeschwindigkeit Null“ und andererseits als „ewig und unendlich“, „alles, was je wahr und sein wird, ist JETZT“, im Gegensatz wiederum zur „gleichzeitigen Wahrheit“ von „nichts vor (und nach) diesem einen Moment hat je stattgefunden“.

Klar, da klinkt sich der menschliche "Mind" aus, der Computer schaltet einfach ab, denn all das ist jenseits des herkömmlichen "Verstandes-Verständnisses". Und DAS soll man erklären, mitteilen? Der eigene "logische Verstand" (mind) war nicht fähig „dabeizubleiben“ und nun glaubt man, es anderen "Minds" erklären zu können?

Entweder riskiert man, nicht verstanden, vielleicht gar ausgelacht zu werden, oder verwickelt sich (natürlicherweise) in alle erdenklichen Widersprüche. Oder aber man entscheidet sich „für eine Seite der Wahrheit“ und präsentiert dann eben (für Menschen akzeptable) "Halbwahrheiten".

Manche tappen in die „Shiva-Falle“. Im sogenannten „Shiva-Space“ „sieht man die Illusion“, soll heißen, dieser Space entspricht dem 6. Chakra, dem 3. Auge. Dadurch sehen so manche, dass der andere ja schon längst erleuchtet ist und nur so TUT, als würde er es nicht wissen.

Deswegen geben diese Leute dann beispielsweise "Satsang" und starren in die Augen der werten hilflosen

 Zuhörerschaft, möchten deren „Ego brechen" oder gar "töten“ und nennen das liebevoll „Being in Truth“ , sagen „just relax, du bist längst erleuchtet“ und „es gibt nichts zu wissen“, „just stop thinking“ und „du brauchst nur zu hinterfragen, WER DU BIST“, denn die einzige „Wahrheit“ ist „ich bin“. (Was zwar wahr ist, jedoch beim anderen nicht wirklich zur selben Erfahrung führt.*smile*)

Meiner Erfahrung nach „passiert“ echte Erleuchtung „von selbst“, wenn die Zeit reif ist, und kann mit keinem Mittel der Welt forciert werden, schon gar nicht mit Satsang. Satsang führt zu Erfahrungen, ja, zu innerem Frieden und Meditationserlebnissen, zu Glücksgefühlen, zu Verständnis (für den Mind), hilft bei der Dekonditionierung des Egos und führt zu authentischerem Sein, zu ehrlicherem Leben, kann in vieler Hinsicht helfen, gar spirituelle Erfahrungen herbeiführen, aber Erleuchtung? Sorry, nein!

Viele Erleuchtete“ haben dies auch immer wieder gesagt und hatten auch ihre eigene Erfahrung allein, ohne Meister, wenn die Zeit reif wahr. Buddha, Jesus, LaoTze, Osho, etc. Und das sind die „Kaliber“ der Weltreligionen und spirituellen Gemeinschaften, deren Ziel es in erster Linie war, eine „bessere, liebevollere, wahrere Welt“ zu schaffen, Verständnis zu geben, Liebe zu predigen, sich selbst „in die Welt einzubringen“.

Die Versuchung andere "erwecken" zu wollen" ist jedoch groß.  Ich weiß.

Ich selbst bin auch eine Weile darin hängen geblieben (*smile*), wollte andere „erwecken“, einfach weil es eben sooo  einfach erscheint, wenn man die Wahrheit (im anderen) sieht. Es erscheint so einfach jemanden erwecken zu können, weil man sieht, dass der andere „nur zu stoppen“ bräuchte und schon wäre er erleuchtet.

Doch so einfach ist es nicht und es liegt wie bereits erwähnt nicht in der Hand eines anderen Menschen, jemandem diese exquisite, einzigartige, nicht mehr rückgängig machende Erfahrung zu ermöglichen.

Konfrontiert mit dem „Unwillen“ der Menschen zu stoppen, konfrontiert mit dem „nicht erwachen wollen“ der Menschen untersuchte ich dies, und erinnerte mich meiner selbst als Mensch und gleichzeitig sah ich, dass ich ganz „vergessen hatte, was es heißt und bedeutet, „ein ganz normaler Mensch zu sein“.

Es scheint, als wäre man schon immer "erleuchtet" gewesen, und alles was "vorher" war fällt weg und das, was wegfällt, wird nicht einmal mehr erinnert. und doch fange ich an mich wieder zu erinnern).

Nach dieser Einleitung und der Schwierigkeit, über Erleuchtung zu sprechen, möchte ich nun anhand einer Aufzählung versuchen, das Unsagbare so sachlich wie möglich niederzuschreiben. Es folgt eine Anführung aller „Wahrheiten“, subjektiver wie objektiver Wahrnehmungen zum Zeitpunkt der „Erleuchtung“ nach meinem eigenen Verständnis und meiner eigenen Interpretation.

Mag sein, dass andere in ihrer „Realisation“ andere Erklärungen fanden, mehr oder weniger wahrnahmen, einfach weil es für deren „Erweckung“ nicht notwendig war. All dies scheint ganz individuell zu sein.

Deswegen möchte ich auch nicht näher auf meine persönliche Geschichte eingehen, eben weil "der Weg dorthin" immer ein individueller Weg ist.  Und weil das Lesen meiner persönlichen Lebensgeschichte nicht unbedingt dazu beitragen  würde, die Wahrheit über "Erleuchtung"  zu verstehen.

Und somit sei "die Geschichte" Thema eines anderen Buches.

Wie in manchen Schriften beschrieben, ist die "Erleuchtungserfahrung ein Ende des alten Lebens, quasi ein Tod und der Beginn eines neuen Seinszustandes. Ich kann dies nur bestätigen.

Die Erfahrung beginnt, jedoch sie endet nie. Und somit wird das ganze restliche Leben eine einzige, permanente  "Erfahrung"; wird  zum "experiencing“ schlechthin.

Nach, der Erleuchtung kehrt man wieder „zurück“ in die Dualität, jedoch sehr anders, und erlebt diese Dualität mit komplett neuen Sinneswahrnehmungen und Wahrheiten. Man lebt im Jetzt und nimmt „die Wahrheit“ des Moments wahr, die relativ und zeitlich begrenzt ist

Die wirkliche, „absolute“ Wahrheit offenbart sich nur in diesem einen Moment des Erwachens, danach folgen nur mehr relative, auf den Moment und Ort bezogene Wahrheiten nach.

Als „Lebenshilfe“ für Erleuchtete bietet sich an, letzendlich nur die eine Wahrheit zu akzeptieren, und zwar die, „dass es keine Wahrheit“ gibt. Und einfach zu akzeptieren, dass das Unerklärliche nicht verstanden werden kann.

Wieder und wieder treffe ich auf die Schwierigkeit der „veränderten Wahrheiten“, es ist eben keine endgültige Erfahrung sondern ein ständiges "Erfahren"... das nie endet.

Wie kann dieses Buch je enden? (*smile*)

 

 


Der Moment der Erleuchtung

Nun genug, versprochen ist versprochen, rein in die Welt des Absoluten und hier die Beschreibung, wie ich es in DEM EINEN MOMENT wahrgenommen habe. All dies geschah gleichzeitig, und wenn doch „hintereinander“, ist es mir nicht mehr möglich (und auch nicht sinnvoll), eine „Chronologie“ zu erzeugen. Die Reihenfolge der nachstehenden Fakten ist also absolut willkürlich.

Mir ist bewusst, dass jeder Anteil ein ganzes Buch füllen würde, samt Erklärung und Deutung, doch möchte ich hier möglichst kurz „die Erfahrung“ zusammenfassen und behandle sie einfach als  „Factaufzählung“:

·         Das Wichtigste zuerst: Die absolute, endgültige und unumstößliche Sicherheit, „dies ist Erleuchtung, das Ende und nichts folgt danach“ ist (unsagbarer, unbegreiflicher und nicht beweisbarer) Teil der Erfahrung, unauslöschlich und sehr schwer diskutierbar.

·         In meinem Fall endgültige Kundalini-Erfahrung. Die Energie steigt sowohl an der Front des Körpers (Herzöffnung) als auch an der Wirbelsäule hoch, wird als unendliche Glückseligkeit empfunden. Dies geschieht „von selbst“, man kann „gar nicht anders“ oder „es unterdrücken“. Das subjektive Gefühl ist „ich brauche nur zu entspannen, nichts zu tun, im Gegenteil, ich und mein Tun waren immer nur im Weg, verhinderten, dass „es“ geschieht“.

·         Die Energie wird schließlich am oberen Ende des Kopfes als „unendliche Glückseligkeit“ („bliss“) wahrgenommen und verweilt dort für längere Zeit, verlässt anschließend den Körper („nach oben“). Danach folgt eine Rückkehr „in den quasi Normalzustand“ mit Kälteempfinden und großer Dankbarkeit (an wen auch immer).

·         Ebenfalls „danach“: Ein Wundern, dass man noch lebt, weil es eigentlich „zu Ende“ war, eigentlich nicht notwendig war, weiter zu leben, dieser „Tod“ so unendlich glückselig erscheint. Man versteht überhaupt nicht, warum man noch am Leben ist, es erscheint sehr unlogisch und trotzdem begrüßt man,  dankbar als eine Art „Draufgabe, daß man noch am Leben ist.

·         Das herkömmliche Denken wird vollkommen abgeschaltet.

·         Die Wahrnehmung eines „subjektiven Ichs“ wird vollkommen abgeschaltet.

·         Die „Überraschung“ folgt, dass ich, obwohl „tot und abgeschaltet“, noch immer „existiere“.

·         Dem folgt die Erkenntnis, dass es weder Tod noch Geburt gibt. Wahrnehmung: „Mich gibt es schon immer und mich wird es immer geben“. „Ich wurde nie geboren“ oder „Ich starb in Wahrheit schon bei der Geburt“.

·         Was ich glaubte zu sein, bin ich nicht. Was ich glaubte zu sein, war nur Illusion.

·         „Ich bin Gott“ (und natürlich auch die „Göttin“), Gottesbewusstsein. Ich erkläre diese heikle Aussage mittlerweile am liebsten damit, dass Gott eben „immer erleuchtet“ ist und wir Menschen mit unserem Bewusstsein zum Zeitpunkt der „Erleuchtung“ eben mit unserer Individualität „zur Seite treten“, dem Gottesbewusstsein Platz machen und dadurch praktisch „mit Gott verschmelzen“, eins werden („Yoga“ heißt schließlich: „Union with God“, im Tantra „Mahamudra“ genannt, „kosmischer Orgasmus“, Vereinigung mit Existenz, etc.).

·         „Ich bin das alles“. Das ganze Universum, alles, was existiert (und was nicht existiert).

·         Das Universum ist der Traum Gottes, mein Traum, ich bin der Träumer.

·         Außerhalb des Traumes existiert nichts, es gibt eigentlich keinen Träumer, der Traum träumt sich selbst, so gesehen gibt es nicht einmal Gott, der Traum selbst ist Gott (paradox).

·         Dieses „Nichts“ wird (später) jedoch auch als „unabhängig und jenseits vom Traum existierend“ wahrgenommen („Nirwana“, Non-Existenz).

·         Gott als Frau: Der Traum als eigenständiges intelligentes fliessendes Bewusstsein in Form des physischen Universums („Existenz“) wird eigentlich eher als WEIBLICH wahrgenommen.

·         Gott als Mann: Das das Universum nur still beobachtende, aus dem Nichts stammende Bewusstsein („Non-Existenz“) (das keinen Einfluss auf „Existenz“ ausübt) wird eigentlich eher als MÄNNLICH wahrgenommen.

·         So gesehen könnte man auch sagen: Sowohl „Nirwana“ (Non-Existenz, das „Nichts“) als auch das „Universum“ (Existenz) haben – jeder für sich – ein eigenes „Bewusstsein“ und einen „Nichteinmischungspakt“ (geht auch gar nicht, das „Nichts“ kann im „Etwas“ eben NICHT existieren, das Etwas verschwindet wiederum im Raum des Nichts...). Nirwana fühlt sich dabei „eher männlich“ an, Existenz eher „weiblich“, und auch diese beiden werden in der höchsten „kosmischen Hochzeit“, in der Erleuchtungserfahrung EINS, treten dadurch „aus Raum und Zeit“, jenseits von „Existenz“ und „Nicht-Existenz“, eben die Vereinigung von „Allem“ mit „Nichts“... (und vor allem: Keiner ist „höher“ oder „niedriger“ dem anderen...). Man könnte auch sagen: In der „Vereinigung von Existenz und Nicht-Existenz“ ist beides in einem eher wellenförmigen unmanifestieren Zustand der „möglichen Existenz“, zeitphysikalisch gesehen in einem Zustand „KURZ VOR“ bzw. „KURZ NACH“ der „Existenz des Universums“... (im „Übergang“, sozusagen die „Geburt des Universums“ oder „der Tod des Universums“, denn wirklich VORHER ist eben „Nichts“ und nachher ist wieder „Nichts“). Wieder anders gesagt: Dieses „Nichts“ hat aber irgendwie eine eigene Form von „Bewusstsein“ (ist sich seiner „Nicht-Existenz“ bewusst) und „borgt“ sich dabei dieses „substanzielle Bewusstsein“ von „Existenz“ aus, oder wieder anders ist „Existenz“ nichts anderes als das (vorübergehend) manifestierte „Bewusstsein des Nichts“...)

Obige Sätze schreibe ich zwar der Vollständigkeit halber hier nieder, bin mir aber darüber bewusst, daß dies der logisch denkende Verstand nur sehr schwer „verstehen und greifen“ kann...

·         Alles ist reines Bewusstsein. Ich bin dieses reine Bewusstsein.

·         Alles ist reine Energie. Ich bin diese reine Energie.

·         Meine individuelle Seele hat sich aufgelöst und mit Gott vereint. (Wahrnehmung durch energetischen Austritt aus dem Kopf. Danach waren Körper und Mind wieder „da“, jedoch ohne die alte Persönlichkeit. Früher wurde dieser Zustand als „Gottesinkarnation“ beschrieben).

·         Ich war schon immer erleuchtet, nur wusste ich es nicht.

·         „Die Energie“ ist mein wahres Ich.

·         Energie und Bewusstsein vereinigen sich, werden eins.

·         Es gibt nur ein „Ich“, dieses „Ich“ ist dasselbe „Ich“ in jedem von uns.

·         Alles ist wahr und nichts ist wahr. Bedeutet: Alles, woran der Verstand (mind) je glaubte, kann „relativ, subjektiv“ wahr werden, hat Substanz, auch wenn es „in der Illusion des Traumes passiert“, der Traum modifiziert sich also je nach dem Pseudowissen des Minds, ich will nicht sagen „Glaube“, besser passt, „was man glaubt zu wissen“. Gleichzeitig erfährt man, dass dies nur alles Illusion des Minds ist, dass nichts davon wahr ist, dass es eigentlich „Nichts“ gibt und „alles, was ist“, nur Teil dieser „kumulierten Mind-Illusion“ ist (Maya).

·         Alle dem menschlichen Verstand logischen und dualen „entweder-oder“-Konzepte gehen vorübergehend verloren. Dadurch erkennt man eine höhere, allesbestimmende göttliche Logik die eher mit: „sowohl als auch“ verbunden mit gleichzeitigem „weder noch“ erklärbar scheint.

·         Es gibt nicht nur einen Gott, sondern nur Gott und sonst nichts, alles ist in Gott.

·         „Gott“ ist „diese eine Seele“, ich bin „diese eine Seele“, außerhalb dieser einen Seele existiert nichts. Es gibt keine individuellen Seelen. „Seelenwanderung“ wird als „Inkarnation“ immer dieser einen, gleichen Seele wahrgenommen. Alle „Ichs“ sind das selbe „Ich“. Es gibt kein „Du“, keinen „anderen“ als mich. Ich bin in all den anderen.

·         „Tod“ existiert nicht, da nur diese eine Seele existiert, die niemals sterben kann. Die Wahrnehmung und der Glaube an ein „individuelles Ich“ ist Illusion. Das „individuelle Ich“ stirbt mit dem Tod, existiert jedoch als „Ich-bin“-Wahrnehmung anschließend in der (als die) „eine(n) Seele“ weiter...

·         Damit zusammenhängend die Erfahrung „ich existiere nicht“ und in diesem „Nicht-Sein“ das paradox, dass ich auch in diesem „Nichts“ existiere, so als hätte „das Nichts“ (void, Nirwana) Substanz, das größte Paradox schlechthin und obwohl Buddha dies mitgeteilt hat, doch schwer verständlich zu machen. Es hängt eher zusammen mit der Todeserfahrung des individuellen Ichs, das nur Illusion war und in Wahrheit sogar nie existiert hat, nur in unserer „Einbildung“.

·         Der „unglaubliche Schock danach“, „es zu sein“, „etwas Besonderes zu sein“, „gerade ich, ich bin doch so klein“, verbunden mit dem Gefühl „es schon immer gewusst zu haben“. Dies relativiert sich natürlich ob der Erkenntnis, dass es „jeder ist“, jeder gleich ist, jeder Gott ist, eben nur dieses „eine Ich“ existiert.

·         Wahrnehmung all der anderen ebenfalls als Gott, als mich selbst, das gleiche Ich, ebenfalls „erleuchtet“ und „sie TUN so, als würden sie es nicht wissen“.

·         Gefühl des „verschaukelt-werdens“, von anderen, von Gott, von mir selbst, dem „Kosmischen Witz“ („Cosmic Joke“).

·         Bei Wiedereinsetzen des Denkens unendliche Lustigkeit darüber, über den „Witz, zu glauben, zu sein“, den „Witz“, diesen Joke und mich selbst „ernst genommen zu haben“.

·         Die Erkenntnis, „nothing is serious“, alles ein „Spiel von Bewusstsein“, „Gott spielt mit sich selbst“, was natürlich anhand der vielen Grausamkeiten, die passieren, anschließend zum (Nach-)Denken anregt („Oh Gott, das darf man niemandem sagen...“). Aber Gott ist eben gleichzeitig das Gute UND das Böse, oder weder noch, je nachdem; dazu später mehr im Buch, Kapitel „Mind“.

·         „Ich war nie der Tuer“, also jener, der etwas tut, alles war immer gottgelenkt. Der Glaube an einen eigenen, freien Willen ist Illusion. Niemand tut selbst, doch jeder glaubt es, und gerade das macht den „kosmischen Witz“ aus, wie ein Theaterstück, in dem die Schauspieler vergessen haben, dass sie nur eine Rolle spielen, und plötzlich nehmen sie das Geschehen „ernst“ und manchmal sogar als lebensbedrohend wahr.

·         Durch die Mind-Abschaltung die tiefe Ehrfurcht vor dem „Nichtwissen“. Da kein „Wissender“ existiert, gibt es auch kein Wissen. Alles „Wissen“ als leere Illusion, als Glaube, jeder glaubt, aber keiner weiß. Verbunden ist dies mit der Erkenntnis, dass Gott alles, was ist, jederzeit verändern kann, daher ist absolut nichts beständig. Das einzig Beständige ist „das Nichts“ selbst, alles andere ist wandelbar, damit wird jedes „Wissen“ absolut sinnlos und leer. „Es gibt nichts zu wissen“.

·         Nur das „Identifiziert-Sein“ hindert andere daran, es selbst zu erkennen und in sich zu erfahren, diese eine Seele zu sein.

·         Die ursprüngliche Idee des „Ego“ wird als Missverständnis erfahren, ohne „Identität“ kein Leben hier auf Erden möglich, deshalb prinzipiell „gut“. „Ego“ bedeutet dann nur mehr das „Identifiziert-Sein“ mit seinem eigenen persönlichen Lebensdrama und seinem (Un-)“Wissen“, was „richtig und was falsch ist“. Daraus entstandene Verhaltensmuster fallen „nach Erleuchtung“ einfach weg (da als sinnlos erkannt), wodurch man mehr „authentisch“ und „ehrlich“ wird, schließlich alle „Masken fallen lässt“ und „nur mehr mitspielt“.

·         Man erkennt, dass alles „Wissen“ Mensch ist und mit Gott nichts zu tun hat. Gott besitzt eine Art „höheres Wissen“, und „höheren Plan“, der mit unserem Gehirn nicht erfassbar ist; dafür ist es auch nicht „gebaut“. Dadurch wird man „frei“, braucht sich nicht mehr um das „Pseudowissen der Menschen“ zu kümmern, da man weiß, es ist nicht „echt“, sondern nur „Teil der Suche nach sich selbst“.

·         Alles wirkt wie ein Film, als wäre man mitten in einem Theaterstück gelandet. (Eine befreundete Amerikanerin lief nach ihrer Erleuchtungserfahrung tagelang mit Popcorn herum, da dies ihre Gewohnheit war, wenn sie im Kino saß und einen Film zu genießen).

·         „Erleuchtung“ scheint das „Einfachste, Natürlichste und Normalste“ der Welt zu sein und man wundert sich so sehr über „die anderen“, begreift nicht, warum sie nicht „einfach stoppen und auch erleuchtet sind“, sieht in jedem Gott, schließlich „sich selbst“ und möchte helfen, in anderen das Leiden und das „Leid des persönlichen Dramas“ zu beenden. (Erkennt dann lange danach, dass dies gar nicht gottgewollt ist, da das Spiel, die Suche selbst inklusive dem Leid, Teil des Ganzen, ja mehr noch Sinn des Ganzen ist...

Frei nach dem Motto ist das „normale Feedback“ (indirekt wahrgenommen): „Wenn du mich aufweckst, hau ich dir eine. Genieße dein Freisein, mische dich jedoch nicht in meine Angelegeneiten, ich will noch suchen, will selber finden und dafür nehme ich mir noch gehörig Zeit, sorry und tschüss“...)

·         Außerhalb der Dualität, im Gottesbewusstsein, ist „alles richtig“, „alles perfekt“, gleichzeitig „sinnlos“, da niemals wirklich etwas „passiert“ ist oder „passieren wird“. Das „Ende des Universums ist JETZT“. (Und auch der Anfang.)

·         Alles hat einen „höheren Sinn“ und Gott oder die Existenz oder das Universum ist „perfekt“ und strebt in Evolution nach „immer mehr Perfektion“. Dies ist ein Paradox, schwer zu verstehen. Denn es ist bereits 100% perfekt, im nächsten Moment wieder 100% perfekt, aber irgendwie „perfekter“. Es gibt kein „Wachsen“ von 99 auf 100, oder von 100 auf 101, wie gesagt, schwer zu erklären, da paradox.

·         Das Universum ist ein energetischer Fluss, der einerseits nie manifestiert, nie „stoppt“ (zeitlos), andererseits jedoch sehr wohl manifestiert, immer in der „best möglichen Art und Weise“ mit sehr hoher, göttlicher Intelligenz. Gleichzeitig „im Nichts“ eine „Summe von Möglichkeiten“ und im „Etwas“ das „bestmögliche JETZT“. Oh mein Gott, ist das schwer auszudrücken.

·         Die Zeitwahrnehmung ist sehr schwer zu erklären. Die Zeit stoppt und nur dieser eine Moment existiert. Nichts war je zuvor, nichts wird je sein, nur dieser eine Moment existiert, Gott existiert nur im „Jetzt“, alles andere ist nur die Kreation des menschlichen Verstandes (mind)..

·         Auf der anderen Seite („gleichzeitig“) das Gefühl des „Streckens in der Zeit“, gleich einer Welle, so, als würde ich „gerade jetzt“ in „allen Zeiten“ existieren, seit Anbeginn bis zum Ende, obwohl es nie einen Beginn gab und nie ein Ende geben wird. „Alles, was je war und sein wird kumuliert im Jetzt“ ist eigentlich falsch, es ist eher das Gefühl, als würde man „aus der Zeitdimension“ völlig heraustreten, nicht einmal ein „Hier und Jetzt“ existiert, sondern alle „Hier und Jetzt“ die je waren und sein werden, werden „gleichzeitig“ wahrgenommen.

·         Hier noch ein anderer "Erklärungsversuch" dieses Zeitphänomens : Im „Gottesbewusstsein“ ist, wie erwähnt, enthalten, dass man „das alles ist“ und nur Gott ist und außerhalb Gottes nichts anderes existiert. Das betrifft in erster Linie natürlich die „aktuelle Version, Manifestation“ des Universums, wie es „gerade ist“. (Man stelle sich vor, wir sind das alles, alle Materie, alle Energie; weil in diesem Moment des Gott-Seins ist man alles, was ist.)

Dazu kommt jedoch, dass die Zeit als „Begrenzer“ verschwindet. Gott „ist auch die Zeit“, man ist ja schließlich „das alles“, dazu gehört eben wirklich alles, was existiert, demnach, da in unserer menschlichen Wahrnehmung Zeit existiert, ist man natürlich auch „die Zeit“. Und dies wird „als Gott“ so wahrgenommen, dass man nicht nur alles ist, was JETZT ist, sondern GLEICHZEITIG auch alles, was je war und was je sein wird. (Dies kann verständlicherweise sehr unverständlich für den Verstand klingen).
Wir sind also jede Manifestation die es je gegeben hat und je geben wird.

Und gerade dies machte für mich die Erfahrung „absolut“. Im Gegensatz zu vielen die „nur“ das „Hier und Jetzt“ erfahren haben (ich nenne das gern „Yang-Bewusstsein“, „Erleuchtung durch reines Yang-Sein“), die nur EINE Manifestation Gottes erfahren haben (eben jene hier und jetzt), ist in der endgültigen Erfahrung auch die „Yin-Erleuchtung“ enthalten, die Wahrnehmung des Gottseins als nicht-manifestierende Welle, wo alle Manifestationen enthalten sind. Und, natürlich, da außerhalb von Dualität, hat in dieser „einen Erfahrung“ beides GLEICHZEITIG „gestimmt“ und sich nicht einmal widersprochen...

·         Die Logik Gottes wird, wie das alles zeigt, nicht als ein „Entweder-Oder“, sondern als ein GLEICHZEITIGES „Sowohl-Als-Auch“ UND „Weder-Noch“ wahrgenommen, jenseits von dualem Denkvermögen.

·         Ich hatte viele Satoris und Sammadhis „danach“. Diese Satoris sind „Einzelerlebnisse“ die sich sehr wahr anfühlen, jedoch noch immer dual sind. Wie ich immer wieder betonen möchte, unterscheide ich „Samadhi“ und „Satori“ (siehe Kapitel dazu) und sehe beides nicht als endgültige Erfahrung. Und somit fallen mir folgende Definitionsversuche ein:
Wenn Satori und Sammadhi gleichzeitig geschieht, „The big Merging“ wurde vielfach benutzt um es auszudrücken, je nach Verständnis und Background des Erfahrenden. Namen wie Mahamudra, kosmische Hochzeit, kosmischer Orgasmus, Shiva und Shakti meets inside (and „melt outside“), Gott und Göttin werden eins, „Creator (Schöpfer) und Creation (Schöpfung) becomes one“, Yin und Yang verschmelzen, „Inside und Outside becomes one“, etc. versuchen zu beschreiben, „was passiert“. Auch ich benutze diese Worte, weil ich keine anderen zur Verfügung habe.
Subjektiv gefällt mir auch „
der Träumer und der Traum werden eins“ und vor allem „das Innen und das Außen werden eins, ich bin das alles“.

·         Abschließend das größte „Paradox“: Alles hat einen „höheren Grund“, eine „höhere Ursache“, und die Ursache für alles, was geschieht, liegt in der Zukunft, gleich einem Magnet, der Eisen anzieht. In unserem Denken liegt die Ursache für eine Wirkung in der Vergangenheit, in Gottes Bewusstsein liegt sie in der Zukunft.

·         Und gleichzeitig ist wahr: Nichts hat einen „höheren Sinn“, alles ist relativ „sinnlos“ und nur Gottes Spiel mit sich selbst (ich könnte ja fast sagen, weil ihm „langweilig“ ist; ist ja schließlich kein anderer da, drum splittet sich Gott eben in zwei Teile, um die Illusion des „Du“ herbeizuführen). Alles geschieht nur „jetzt“, hat keinen Plan, kommt von nirgends und geht ziellos voran.

·         „There is a higher reason“ und „there is no reason at all“ ist gleichzeitig wahr (und gleichzeitig unwahr).

·         Nochmals zur „Logik“ Gottes: Es ist IMMER BEIDES wahr und gleichzeitig BEIDES unwahr. Niemals stimmt nur das Eine, niemals ist das Eine wahr und das Andere unwahr. Dies existiert nur in der traumhaften, menschlichen Welt der Dualität, nicht aber in Gott.

·         Erkennen, das das sogenannte „Unbewusste“ in Wahrheit das „Bewusstsein Gottes“ ist und es ein „individuelles Bewusstsein“ als solches gar nicht gibt, sondern dies im Rahmen des „göttlichen Spiels“ nur eine „persönliche Illusion“ darstellt. Dadurch Aussöhnung mit dem „Unbewussten“, Aufgabe des Wunsches, immer und besonders „bewusst zu sein“ oder „bewusst zu handeln“.


Nachsatz zu den „Fakten der Wahrheit“

Schließlich kann ich sagen: Solange es ein „Du“ gibt, solange irgendetwas „außerhalb“ existiert, jetzt, manifestiert, sprecht nicht von „Erleuchtung“! Solange es „Objekte außerhalb deiner selbst gibt“, ob lebend, ob tot, ob Mensch oder Stein, sprecht nicht von Erleuchtung. Solange es ein „Gestern“ gibt oder ein „Morgen“, das JENSEITS des Jetzt ist, sprecht nicht von „Hier und Jetzt“.

Dieser Zustand des „Hier und Jetzt“ wird gerade heutzutage so sehr mit Erleuchtung verwechselt. Nur wenn „gleichzeitig“ im „hier und jetzt“ auch das „Gestern UND das Morgen“ existieren, bist du auch auf der Yin- und Wellenseite des Universums.

Solange du nur wahrnimmst „Ich bin“, jedoch nicht das „Ich bin nicht“ gleichzeitig da ist, oder solange du nur wahrnimmst „Ich bin nicht“ (the void) und das „Ich bin das alles“ fehlt, erinnere dich, dass du noch immer in der Dualität gefangen bist. Es ist ein schönes Erlebnis, sprich jedoch nicht von Erleuchtung. Das ist gegen die absolute Wahrheit und schafft nur weitere Mißverständnisse.

Immer wieder haben Mystiker versucht, dies alles auszudrücken, und man ist leider dazu verurteilt, in der Dualität wiederum dual zu wirken, es dual zu erklären. Dann „passt“ ein Teil der Beschreibung auf die Beschreibung eines „Einzelerlebnisses“ und schon glauben andere, „ja, ich kenne das, also bin ich auch erleuchtet“.

All diese Zustände und Erfahrungen sind gute und schöne spirituelle Erfahrungen, haben jedoch nichts mit dem zu tun, was jene als „Erleuchtung“ bezeichneten, die diese Bezeichnung erfunden haben! Kein Zustand (State) ist „höher als andere“ und ein „einfacher, normaler, ehrlicher und im Ausdruck authentischer“ Mensch zu sein ist nicht weniger, sondern gleich-wertig wie alle spirituellen „Superbewusstseinszustände“.

Ich muss schließlich über meine Person, dem Körper-Mind-Ego-Komplex, der dies schreibt, ehrlich und mit Demut sagen: Ich bin NICHT erleuchtet!!! Gleichzeitig bin ich es. Jedoch nur so, wie jeder andere auch.

 


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