Jenseits von Erleuchtung
(oder: Der Erleuchtungsfalle entkommen ...)

Vor ein paar Jahren (2002)
hat mich ein Freund öffentlich gefragt, wie ich aus der "Erleuchtungsfalle"
heraus gefunden habe - man könnte auch sagen "zurück
ins Normale" - oder auch "Jenseits von Erleuchtung"
(was es für mich eigentlich ist).
Hier diese Kommunikation:
Hallo Edgar,
die Tage habe ich, wie Du vielleicht mitbekommen hast,
versucht auf den "Schritt hinter die Erleuchtung"
zu kommen. Verpackt war es in "Manifestation".
Hast Du Lust einfach mal zu berichten, wie Du es empfunden
hast "die Erleuchtung zu verlieren", nicht mehr
in der Falle zu sitzen. Hast Du von einer gewissen Inaktivität
zurückgefunden zur Aktivität?
Ich freue mich, wenn was kommt (huch....;-))!
Danke!
Rama-San
Hallo Rama-San und alle Mit-Lesenden,
also zuerst hatte ich nun begonnen, (m)eine persönliche
Geschichte dazu niederzuschreiben. Aber die ist einfach zu umfangreich.
Auch für dieses Forum. Wie ich es empfunden habe? Ein Wechselbad
von „Gefühlen“. Mal hält man es für „richtig“, dann
wieder für „falsch“ – was ja selbst schon etwas merkwürdig
ist, da man ja zuvor in der Gewissheit (gut) lebte, nichts sei jemals
„richtig oder falsch“. Es ist also der totale Widerspruch an sich
– selbst der totale Widerspruch zu „Erleuchtung“. Es ist geradezu
das Gegenteil...
Ich wurde ohnehin dazu „gezwungen“ – im Sinne von „ich hatte
gar keine Wahl“. Klar hatte ich auch dagegen angekämpft. Diesen
wunderbaren Zustand verlassen? Niemals im Leben! Und doch... Shakti
hat es geschafft. Irgendwie. Aber das macht sie sicherlich bei jedem
anders...
Sie benutzt Rest-Ego-Vorlieben. Das ist auch sinnvoll und wunderbar
(auch wenn es nur Konditionierungen sind...). Und natürlich:
LIEBE. Nix anderes. Es ist auch die Liebe zur Manifestation an sich.
Zu allen Formen der Manifestation. Zu allen einzelnen Teilen des
Ganzen. Nicht mehr (nur) zum Ganzen an sich – nein, auch und viel
mehr zu jeder einzelnen Teil-Manifestation die sich auf einen selbst:
BEZIEHT !!!
Also zuerst erschienen mir damals ja die „Aktiven Götter“
wie Engel. Unverstehbar was da abgeht. Du lehnst dich zurück
und staunst. Lässt sich nix projizieren, maximal interpretieren.
Und ist ohnehin alles falsch. Irgendwann gibst du auf es verstehen
zu wollen. Vor allem die Sache mit der augenblicklichen Gedankenübertragung
faszinierte mich. Diese unglaubliche Verbundenheit in dem, was ich
früher „Verstand“ nannte... Nun lebe ich selbst als solcher
„Engel“ und es ist für mich völlig normal geworden. Damals
war ich aber noch verzückter Beobachter.
Es kann sein dass dies nicht der einzige mögliche Weg „danach“
ist – mir ist er eben widerfahren – warum weiß ich nicht.
Vielleicht liegt es daran, wo man die Aufmerksamkeit hinlenkt? Kann
sein – muss aber nicht...
Es war einfach eine gewisse Faszination für diese Wesen.
Ich glaube, ich wollte es. Wahrscheinlich... Und diese Verspieltheit.
Diese sinnvoll – sinnlose Aktivität. Diese Hilfe für Menschen.
Dieses Abenteuer. Fantastisch. Diese Verbundenheit „im Clan“ (klingt
ja richtig „esoterisch“... *sm*). Es ist einfach die TOTALE HINGABE
AN GOTT. DU LÄSST DICH BENUTZEN !!! Im tiefen tiefen tiefen
allertiefsten Vertrauen, das alles GUT IST. Eigener Wille – so was
gibt es dann überhaupt nicht mehr – ich meine hier auch IN
DER PRAXIS. Natürlich wissen wir, das es ohnehin keinen eigenen
freien Willen gibt, aber hier meine ich viel viel mehr !!
Manchmal ruhe ich noch in Sammadhi. Recht selten aber doch. Vor
allem Nachts wenn ich „schlafe“. Manchmal auch unter Tags. Ansonsten
ist da Aktivität. Es gibt keine Inaktivität mehr. Es gibt
nur die TOTALE Inaktivität (Sammadhi – Ruhigstellung) oder
die TOTALE Aktivität. Selten dazwischen. Mir bleibt keine Wahl.
Ich bin von Gott – oder besser: VON IHR ei
nfach ganz und total vereinnahmt.
Erleuchtung – das Thema ist weg. Da ist kein Unterschied mehr
zwischen den Wesen. Alles ist Gott. Manchmal gibt es da noch Menschen.
Und die „Engel“ spielen gut zusammen. Es klingt so furchtbar merkwürdig,
dieser Begriff „Engel“. So abgedroschen. So religiös. Gar christlich.
Wie sollte ich es sonst nennen? Ich weißt es einfach nicht
...
Engel erschienen mir und irgendwann wurde ich auch einer. Hab
„Karriere“ gemacht... Vom Erleuchteten zum Engel. Das klingt so
wunderbar kitschig. So wunderbar nach „Ego“. Und trotzdem – das
ich mich hier geradezu dafür „entschuldige“ diese Worte zu
gebrauchen... tu ich nur deshalb – weil sie einfach wirklich so
schrecklich beschissen klingen !!!
Ich hab keine anderen...
Vielleicht gab es bisher keine vor mir die sich wirklich da hinstellten
und sagten: „Ich bin ein Engel“. Das ist neu. Ja, „ich bin Gott“
haben ja schon viele gesagt. Oder „ich bin Jesus“ usw. Nein, Gott
bin ich nicht mehr. Die Identifikation mit dem Totalen wurde aufgegeben
– wurde genommen. Vom totalen Selbst. Ist nicht mehr wichtig. Nicht
mehr sinnig. Nicht mehr ... einfach: „Nicht mehr!“.
Die Erleuchtung „verlieren“? Aber wie? Vielleicht habe ich die
Unsterblichkeit verloren. Nein – natürlich nicht. Das ist einfach
nicht in Worte zu fassen. Das hat nix mit Erleuchtung oder Un-Erleuchtung
zu tun. Oder Sterblichkeit. Oder sonst was. Es hat gar nix mit Worten.
Ja, vielleicht einen Zustand – den kann man verlieren – selbst die
Identifikation mit dem Ganzen. Man ähnelt dann sehr ganz normalen
Menschen – man ist sogar ein ganz normaler Mensch.
Mir ist jetzt sehr bewusst das ich einiges von mir gebe das überhaupt
nicht zur normalen „Satsang-Szene“ dazupasst. Das ist einfach jenseits
davon. Tut mir leid. Aber ich kann nun auf diese Einsicht nicht
eingehen. Ich möchte direkt und ehrlich schreiben, ja? Ich
bin in einem Moment ein ganz normaler „unerleuchteter“ Mensch. Im
nächsten Moment bin ich in „Sammadhi“. Dann bin ich wieder
ein „Erwachter“. Und oft ein „Engel“ – wenn es notwendig ist – situationsabhängig.
Ich habe das Gefühl mich mit diesem Schreiben geradezu lächerlich
zu machen...
Ich bin traurig darüber...
Ich halte es selbst für unglaubwürdig...
Die Erleuchtung verlieren?
Alles was beginnt kann enden.
Einfach alles. Selbst „Erleuchtung“. Es ist nur ein Zustand. Ein
sehr subjektives Erfahren. Ich muss hier ehrlich mal sagen: Satsang
ist Bullshit. Erleuchtung ist Bullshit.
Okay, ich komme auf das Zentralthema zurück. Wie habe ich
es empfunden diesen Zustand zu „verlassen“. Ich müsste den
Zustand vorher definieren. Geht nicht gut – weil es ist ja kein
„Zustand“. Es ist jenseits dessen. Vielleicht: vorher beobachtet
man DAS – und dann WIRD man DAS. In diesem kurzen Moment wo
sich die alte Persönlichkeit auflöst sieht man ohnehin
schon, das man in Wahrheit DAS ist... Gott ist. ... das Universum
IST. Und der Körper ist einfach nur ein Ereignis in DEM. Die
Persönlichkeit stirbt. Punkt.
Danach: Kehrt ein gewissen Individualwesen zurück und WEISS.
Zudem erfährt es einen nun folgenden weiteren Auflösungs-
und Transformationsprozess. Die betreffen die alte Persönlichkeit,
die irgendwie noch in den Körperzellen steckt – mit der man
aber nicht mehr Identifiziert ist. Dies dauert eine Zeit – ich dachte
danach stirbt der Körper. War nicht so. Ein Teil des Durchgehens
ins „Danach“ hatte auch mit dem Aufgeben der Erinnerung an die Erfahrung
schlechthin zu tun. Und auch mit dem Aufgeben aller damit verbundenen
Erkenntnisse und Konzepte. Und dem aufgeben es verstehen zu wollen.
Es ist nicht zu verstehen.
Der Körper ist nicht gestorben. Danach passierte etwas „neues“.
Eine Gleichzeitigkeit der Trennung und der Verbundenheit. Diese
Grenze zwischen „mir als dem Körper“ und „mir als dem Ganzen“
– das ist einfach schwammig. Die ist nun gleichzeitig DA und ist
NICHT DA. Vor der „Erleuchtung“ erfuhr ich mich getrennt. Danach
erfuhr ich mich eins mit dem Ganzen und der Körper „war einfach
da und erschien in mir“. Oder besser: War halt der Körper –
aber nicht ICH. Ich war diese „Ich-bin-Seinsform“ (find kein anderes
Wort). Ich war „Bewusstsein“ und der Körper tat was er will
hingegeben an die Energie die in steuerte (Shakti).
Jetzt bin ich wieder: BEIDES. Da ist keine Trennung zwischen
„mir und dem Körper“. Ich BIN der Körper. Ich BIN „Edgar“.
Ich BIN diese „Persönlichkeit“. Also man könnte fast sagen:
Ja, wie zuvor. Und doch ist es überhaupt nicht wie zuvor. Und
ich erlebe auch all die anderen Menschen nicht mehr so wie zuvor.
Ganz anders. Da ist alles auf einmal. Gott, Engel, Menschen, Körper,
Verstand, Ego, alles alles alles. Und alles ist: GUT. Da gibt es
kein „Ego“ das „falsch“ wäre oder sich „auflösen“ müsste.
Drum könnt ich auch nur sehr schwer „herkömmlichen Satsang“
geben...
Der Verstand ist für mich kein individuelles Wesen in den
Einzelnen. Maximal gibt es DEN Verstand, aber eher als „heiligen
Geist“ der alle durchdringt und benutzt. Gedankenwellen. Alles Energie.
Da gibt es nichts was nicht okay wäre.
Und doch gibt es dann manchmal das „Spiel“. Spiele in denen Menschen
geholfen wird. Warum? Keine Ahnung! Aber es scheint in diesem Spiel
Einzelwesen zu geben die noch unbewusst sind. Und jenen wird geholfen.
Das können Kleinigkeiten sein. Und hier spielt das Ganze
einfach wunderbar zusammen. Alle „Engel“ (ich hoffe ihr habt Euch
schon an das Wort gewöhnt) arbeiten hier zusammen. Von Gott
geleitet – in der totalen Hingabe. Ohne und manchmal auch mit Einmischung.
Natürlich gibt es auch das Spiel „Licht gegen Dunkelheit“.
Ich möchte nicht viel zu diesem Spiel sagen. Es wird ernst
genommen...
Zu einem Teil des Durchgangs gehörte auch der Rückzug
in die totale Einsamkeit. Und der Beginn eines kreativen Prozesses.
Sich nicht nur der Meditation hingeben (die von selbst passiert)
– nein, sondern z.B. neue Dinge lernen. Bei mir war es: Gitarre
spielen. Kreative Wege zu finden „es“ auszudrücken. Eben nicht
durch „Satsang“ oder so. Nicht durch Reden, Worte. Durch Musik.
Durch Energie. Geben geben geben geben. Diese Energie: MANIFESTIEREN.
DURCH EINEN SELBST.
Das „Ich“ ist verschwunden. Da gibt es nicht mehr dieses Gefühl
„wow ich bin erleuchtet und genieße diese Stille in mir“.
Nein, vom Buddha zum Bodhisattwa. Das „DU“ wird wieder „wichtig“
(das es eine Zeitlang gar nicht gab!). Aktive Hilfe. Aktives Sein.
Das Gegenteil von Stille. Und doch durchdringt mich diese Stille
permanent und leitet mich. Ist einfach da. Da brauch ich keine Aufmerksamkeit
hin zu lenken...
Die Probleme der Anderen „ernst“ nehmen. Auch wenn sie anfangs
als „Gespielt“ erscheinen. Das Hinweisen auf „schau wer du bist“
ist (für mich?) zuwenig! Das ist Negation der Manifestation.
Nur die „halbe Wahrheit“... Aber vielleicht auch wichtig. Ist nicht
mehr meine Welt...
Ich habe auch erkannt: Es gibt da im Zustand des „Nicht-Denkens“
etwas sehr sehr offensichtliches (für mich offensichtliches)
zu erkennen. Da kommen z.B. Menschen die noch „voll mit Gedanken“
sind, „voll mit Identifikation“, „voll mit Persönlichkeit“
usw. – und die Erscheinen dann vor einem solchen der die Stille
genießt und kennt. Und der fühlt sich dann oft von den
Ersteren „geplagt“. Ging mir genauso. Aber: Die kommen immer wieder!
Das sind: DIE ENGEL!!! Warum? Aus dem Nähkästchen geplaudert:
WAS WIRKLICH PASSIERT (bei der „De-Identifikation“):
Man verliert gewissermaßen den „Kontakt“ zu der alten Persönlichkeit
(die sich auflöst). Man hört sie nicht mehr. Man hört
nicht mehr ihre GEDANKEN im INNEREN. So wie zuvor. Es scheint, (SCHEINT
!!) als wäre da: Stille. Doch in Wahrheit geht das Geplappere
weiter. Aber man hört es nun nicht mehr im INNEREN – sondern
im AUSSEN. All die, die kommen und scheinbar lästig sind, Lärm
machen, plappern. All die sind von Gott geschickt (ob sie es nun
selbst wissen oder nicht – da gibt es wahrscheinlich beides...)
und tun wirklich nichts anderes, als den Außenlautsprecher
anwerfen. Nach dem Motto: „Ha, du glaubst in dir ist STILLE? Dann
hör mal zu was du alles noch so denkst“... Und man glaubt sich
da gern getrennt von denen, jenen „zu erleuchtenden“...
Das ist alles einfach nur ein Missverständnis. Man hört
sich nicht mehr. Aber Stille ist nicht da. Die ist dann einfach
nur außen. Und die Ablehnung die man jenen entgegenbringt:
Betrifft nur sich selbst. Immer nur sich selbst. In der „Theorie“
wissen das ohnehin alle. In der Praxis wird das meist nicht umgesetzt
und erkannt. Aber Gott ist geduldig – keine Sorge. Er kommt immer
wieder...
Tja, das war ein kleiner Seitenhieb auf die Subhash-Leute. Denen
wollte ich das auch gerne sagen. Aber ich weiß aus meiner
eigenen Erfahrung, dass das einfach nicht so leicht zu erkennen
ist. Von außen sieht man so was leicht. Steckt man selbst
drinnen: Scheint die eigene Stille einfach soooo echt, soooo wahr
zu sein. Man muss da wirklich geduldig sein – und es ist ohnehin
nicht meine Angelegenheit. Da muss ich mich einfach auch selbst
bei der Nase nehmen... Denn an und für sich in der direkten
Kommunikation mit Pa, Me, Subhash hab ich überhaupt kein
Problem. Da ist EINS-SEIN und Stille. Da sind wir einfach „gleich
unter gleichen“. Aber von außen beobachtet: Ist es schon ein
Spiegelkabinett... und nicht leicht für mich schweigend zuzusehen
einfach weil ich WEISS und einfach weil ich den selben weg GEGANGEN
BIN und KENNE !!!
Aber: Ich hätte auch auf niemanden gehört und wenn
mir wer mit Engel gekommen wäre: Oh mein Gott, hätt ich
den ausgelacht und an die Wand gestellt... aber das ist lange lange
her...
Ich will jetzt hier enden. Das Thema ist einfach zu komplex.
Werd mal abwarten wie das hier ankommt bevor ich weiter von so was
schreibe. Nein, einen hab ich noch: Mein ganzes Anliegen, meine
ganze Mühe, alles was ich jemals im Subhash-Forum wollte und
immer noch will und nicht nur dort ist darauf hinzuweisen: ES GEHT
WEITER UND WEITER UND WEITER UND WEITER. DA IST KEIN ENDE. UND „ICH
BIN“ IST ERST DER: A N F A N G !!!
Da hat man nix zu „geben“. Noch lange lange lange nicht. Man
hat ohnehin nie was zu geben. Man wird gegeben !!! Durch einen wird
gegeben. Wenn jemanden wirklich was daran liegt, Menschen zu helfen
(und sei es „aufzuwachen“), dann: weitergehen!!! Nicht beim „Buddha“
stehen bleiben. Der Buddha hat nix zu geben. Dem wurde selbst erst
alles genommen und es ist noch viel zu viel Buddha da. Der muss
auch sterben. Total. Zum Beispiel in der Erkenntnis, dass man überhaupt
nichts zu geben und überhaupt nichts zu lehren hat. Und schon
gar nix zu „leeren“. Die tut vielleicht weh. Ist aber wichtig. Unumgänglich.
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit „Erleuchtet“ zu
bleiben – im Stillen zu Sein und zu genießen. Ich sage nicht,
dass man „beyond“ gehen SOLL – dafür gibt es keinen Grund.
Man kann auch Buddha bleiben. Aber dann hat man eben nicht wirklich
was zu geben – sondern ist das einfach nur eine ganz persönliche
Erfahrung – ein ganz persönliches Geschenk der Freiheit. Die
wirkliche Arbeit kann man
getrost Gott (und seinen Helfern) überlassen...
Vielleicht noch was: Man darf auch nie vergessen, das man IMMER
BEKOMMT. Man hat einfach nix zu geben. Man bekommt und bekommt und
bekommt. Alles wird gegeben – zum Beispiel diese Gelegenheit für
mich, schreiben zu dürfen.
Danke, Rama-San
In Liebe
Edgar
PS: zum Wort „Falle“. Ich weiß schon was du meinst. Ich
kann dazu aber nur wenig bis gar nix sagen. Das ist einfach zu komplex
und widersprüchlich. Ignorieren der Tatsache, das man erleuchtet
ist, fällt mir ein. Und ignorieren aller scheinbaren Wunder
und Geschenke. Zurückweisung der Geschenke. Unbestechlichkeit.
Absolute Unbestechlichkeit. Die Spiele und wenn sie noch so verlockend
sind: nicht mehr mitspielen! Es ist alles nur eine Show. Am Ende
bleibt da nie was übrig. Ist alles nur Verlockung. Ist nicht
echt. Scheint nur so. Zurückweisung. Bereitschaft zu verlieren.
Alles. Und jeden. Einsamkeit. Akzeptanz. Kreativität. Zeig
Gott den Mittelfinger !!! *sm* Natürlich mit einem lächeln,
dann lächelt er zurück !!! Fall ihm einfach nicht mehr
rein...
|